I.
Auf deinen Sarg fällt manche Träne nieder, Und weher Klageruf zerreißt die Luft. Ich starre trocknen Auges in die Gruft; Kein warmer Tropfen quillt durch meine Lider.
Ich steh betäubt, von Schmerz gelähmt die Glieder, Und faß es nicht, daß unter Glanz und Duft So holder Blumen gähnt die düstre Kluft ... Ich kann nicht weinen. Doch ich kehre wieder.
Wenn ich die Menschheit jammernd höre sagen: „Die Besten müssen früh von hinnen gehen!“ Dann wird zu dir mich die Erinnrung tragen;
An deiner Gruft werd ich im Geiste stehen, Und von der Menschheit angsterfülltem Klagen Wird auch ein Hauch um diese Stätte wehen.