Part 12
»Wovon sprach ich aber soeben … ganz recht, vom Lehrer der Mathematik. Er hatte einen Haß auf mich geworfen, meine Vorlesungen verglich er mit einem Feuerwerk, haschte im Fluge jeden, nicht ganz deutlichen Ausdruck auf und führte mich einmal sogar in bezug auf ein Opus aus dem sechzehnten Jahrhundert irre … Die Hauptsache aber war, er hatte meine Absichten verdächtigt; meine letzte Seifenblase stieß an ihn wie an eine Nadel und zerplatzte. Der Inspektor, zu dem ich mich gleich anfangs nicht gut gestellt hatte, reizte den Direktor gegen mich auf; und es kam zu einer Szene, ich wollte nicht nachgeben, wurde heftig, die Geschichte kam den Oberen zu Ohren, und ich ward gezwungen, meine Entlassung zu nehmen. Ich blieb nicht dabei stehen, ich wollte zeigen, daß ich mit mir nicht so umspringen lasse … aber leider mußte ich einsehen, daß man mit mir nach Belieben verfahren durfte … Jetzt muß ich die Stadt verlassen.«
Es trat Schweigen ein. Beide Freunde saßen da mit gesenktem Kopfe.
Rudin nahm zuerst wieder das Wort.
»Ja, Bruder,« begann er, »ich kann jetzt mit Koltzow[7] ausrufen: ›Wie hast du, meine Jugend, mir mitgespielt, mich umhergeworfen, ich weiß nicht mehr, wo ein noch aus‹ … Und war ich denn wirklich zu nichts gut, gab es denn wirklich gar nichts für mich zu tun auf der Welt? Ich habe diese Frage oft an mich gerichtet und welche Mühe ich mir auch gab, mich in meinen eigenen Augen herabzusetzen, so war mir’s dennoch unmöglich, in mir das Vorhandensein von Kräften nicht zu fühlen, mit denen nicht jedermann begabt ist! Weshalb bleiben denn diese Kräfte unfruchtbar? Und dann noch eins: erinnerst du dich, als wir zusammen im Auslande waren, war ich in Selbstvertrauen und Selbsttäuschung befangen … Es ist wahr, ich war damals nicht deutlich dessen bewußt, wonach mich verlangte, ich labte mich bis zur Übersättigung am Wortgepränge und schenkte Trugbildern Glauben; jetzt aber, ich schwöre dir’s, darf ich laut, vor allen, gestehen, was ich will. Ich habe nichts zu verhehlen: ich bin im wahren Sinne des Wortes ein wohlgesinnter Mensch; ich werde demütig, will mich in die Verhältnisse schicken, verlange wenig, strebe nach keinem entfernten Ziele, möchte, wenn auch nur geringen, Nutzen schaffen. Aber – es will mir nicht gelingen! Was bedeutet das? Was hindert mich, zu leben und zu wirken, wie andere es tun? Ich trachte ja jetzt nach nichts Höherem. Und doch! Kaum gelingt es mir, eine bestimmte Stellung einzunehmen, auf einem gewissen Punkte Posto zu fassen, so stößt mich das Geschick unerbittlich fort. Ich fange an, Furcht zu bekommen vor meinem Geschicke. Woher das alles? Erkläre mir dies Rätsel!«
»Rätsel!« wiederholte Leschnew. »Ja, es ist wahr. Warst du ja für mich selbst ein Rätsel. Sogar in unserer Jugend, wenn du, wie es vorkam, nach irgendeiner kleinlichen Äußerung plötzlich wieder das Wort nahmst, daß uns das Herz im Leibe erzitterte, und dann wieder auf einmal anfingst … nun, du weißt, was ich sagen will … selbst damals verstand ich dich nicht: deshalb verlor sich auch meine Liebe zu dir … Es lag so viel Kraft in dir, ein so unermüdliches Streben nach Idealen …«
»Worte, alles nur Worte! Die Taten fehlten,« unterbrach ihn Rudin.
»Die Taten fehlten! Was für Taten?«
»Was für Taten? Eine blinde Großmutter und die ganze Familie mit seiner Hände Arbeit ernähren, wie Priaschenzow, erinnerst du dich – Da hast du eine Tat.«
»Ja; aber ein gutes Wort – ist auch eine Tat.«
Rudin blickte schweigend Leschnew an und schüttelte still den Kopf.
Leschnew wollte etwas sagen, fuhr aber bloß mit der Hand über sein Gesicht.
»Und so fährst du denn auf dein Gut?«
»Ja, ich fahre hin.«
»Hast du denn dein Gut behalten?«
»Etwas ist davon übriggeblieben. Zweiundeinehalbe Seele. Ein Winkel für mich, wo ich den Tod erwarten kann. Du denkst vielleicht in diesem Augenblicke: ›Auch dies vermochte er nicht ohne Phrase zu sagen.‹ Die Phrasen, es ist wahr, sie haben mein Unglück verschuldet, mich aufgerieben, bis zum Ende habe ich sie nicht loswerden können. Was ich aber soeben sagte, war keine Phrase. Dies weiße Haar, Bruder, ist keine Phrase, diese Runzeln, diese durchgescheuerten Ellenbogen – sind keine Phrase. Du bist immer streng gegen mich gewesen und das war recht von dir; doch nicht von Strenge kann mehr die Rede sein, wenn schon alles abgetan, in der Lampe kein Öl mehr und die Lampe auch bereits zerschlagen ist und der Docht im nächsten Augenblicke zu verglimmen droht … Der Tod, Bruder, muß am Ende alles aussühnen …«
Leschnew sprang auf.
»Rudin!« rief er aus, »warum sagst du mir das? Wodurch habe ich das von dir verdient? Wer hat mich zum Richter bestellt, und was für ein Mensch würde ich sein, wenn mir, beim Anblicke deiner eingefallenen Wangen und Runzeln, das Wort Phrase in den Sinn kommen könnte? Du willst wissen, was ich von dir denke? Wohlan! Ich denke: dieser Mensch … was hätte der wohl mit seinen Fähigkeiten erringen können, über welche irdischen Güter würde er wohl jetzt gebieten, wenn er gewollt hätte! … und ich finde ihn hungernd und ohne Obdach …«
»Ich errege dein Mitleid,« brachte Rudin kaum hörbar hervor.
»Nein! Du irrst. Achtung flößest du mir ein – das ist es. Was hinderte dich, lange Jahre bei jenem Gutsbesitzer, deinem Bekannten, zu verbringen? Ich bin fest überzeugt, wenn du ihm nur zu Gefallen hättest leben wollen, dein Auskommen wäre gesichert! Weshalb hast du es im Gymnasium nicht ausgehalten, weshalb – sonderbarer Mensch! – was auch dein jedesmaliges Sinnen im Anfang gewesen sein mag, mußte dein Unternehmen allemal und durchaus damit enden, daß du deinen eigenen Vorteil zum Opfer brachtest, keine Wurzel schlagen wolltest in schlechtem Boden, wie fett er auch sein mochte!«
»Ich bin als Spielball auf die Welt gekommen,« fuhr Rudin mit wehmütig-verächtlichem Lächeln fort. »Ich kann nicht stille stehen.«
»Das ist wahr; du kannst aber nicht stille stehen, nicht weil ein Wurm in dir steckt, wie du vorhin sagtest … Kein Wurm steckt in dir, kein Geist müßiger Unruhe: Liebe zur Wahrheit durchglüht dich, und wie man sieht, glüht sie ungeachtet aller Misere in dir selbst lebhafter als in vielen anderen, die sich nicht einmal für Egoisten erklärten und dich vielleicht gar einen Intriganten nennen. Ich an deiner Stelle hätte wahrlich schon längst jenen Wurm zum Schweigen gebracht und Frieden mit allem geschlossen; du aber bist nicht einmal bitterer geworden, und ich bin überzeugt, du wärst heute noch, in diesem Augenblicke, bereit, von neuem wie ein Jüngling ans Werk zu gehen.«
»Nein, Bruder, ich bin jetzt ermattet,« erwiderte Rudin. »Es war für mich genug.«
»Ermattet! Ein anderer wäre längst gestorben. Du sagst, der Tod sei ein Sühneopfer; glaubst du denn, das Leben sei es nicht? Wer gelebt hat und gegen andere nicht nachsichtig geworden ist, der verdient selbst keine Nachsicht. Wer aber wollte behaupten, daß er keiner Nachsicht bedürfe? Du hast gewirkt, wie du gekonnt hast, nach Kräften hast du gekämpft … Was verlangst du mehr? Unsere Wege gingen auseinander …«
»Du, Bruder, bist ein ganz anderer Mensch als ich,« unterbrach ihn Rudin mit einem Seufzer.
»Unsere Wege gingen auseinander,« fuhr Leschnew fort, »vielleicht eben darum, daß mich, mit meinem Vermögen, mit meinem kalten Blute und unter anderen, glücklicheren Verhältnissen, nichts daran hinderte, ruhig sitzenzubleiben und, die Hände im Schoße, den Zuschauer zu machen, während du auf das Feld hinaus mußtest, um mit aufgestreiften Ärmeln dich zu plagen und abzuarbeiten. Unsere Wege gingen auseinander … siehe aber, wie nahe wir einander sind. Reden wir ja beide fast dieselbe Sprache, auf einen halben Wink verstehen wir einander, an denselben Gefühlen sind wir herangewachsen. Von den Unserigen sind ja wenige nur noch übrig, Bruder; beide sind wir die letzten Mohikaner! In früheren Jahren, als wir noch das volle Leben vor uns hatten, konnten wir verschiedener Meinung sein, ja sogar feindlich einander gegenüberstehen; jetzt aber, da das Häufchen um uns lichter wird, da neue Geschlechter an uns vorüberziehen, die anderen Zielen, als die unserigen es waren, entgegeneilen, müssen wir zusammenhalten. Stoßen wir an, Bruder, und laß uns nach alter Art singen: ~Gaudeamus igitur!~«
Die Freunde stießen mit den Gläsern an und sangen in gerührtem und falschem, d. h. echt russischem Tone das alte Studentenlied.
»Du fährst jetzt auf dein Landgut,« nahm Leschnew wieder das Wort. »Ich glaube nicht, daß du dort lange bleiben wirst, und kann mir nicht vorstellen, wie, wo und auf welche Weise es mit dir enden wird. Vergiß aber nicht, daß, was sich mit dir auch ereignen möge, du immer einen Platz, ein Nest hast, wo du dein Haupt niederlegen kannst: mein Dach … hörst du, altes Haus? Die Gedankenarbeit hat auch ihre Invaliden und diese bedürfen eines Asyls.«
Rudin erhob sich.
»Danke dir, Bruder,« sagte er. »Habe Dank! Ich werde es dir eingedenk sein. Doch eines Asyls bin ich nicht wert. Verdorben ist mein Leben, und ich habe dem Ideal nicht gedient, wie sich’s gebührt.«
»Schweig!« unterbrach ihn Leschnew. »Ein jeder bleibt, wozu die Natur ihn gemacht hat, und mehr läßt sich von ihm nicht fordern! Nanntest du es nicht den ewigen Juden? … Wie kannst du es aber wissen, vielleicht bist du dazu bestimmt, ewig umherzuwandern, vielleicht erfüllst du dadurch ein höheres, dir selbst unbewußtes Verhängnis: nicht umsonst heißt es im Munde der Volksweisheit, daß wir alle unter Gott stehen. Ein Samenausstreuer bist du vielleicht! – Gehe also hin, wohin seine Hand dich leitet,« fuhr Leschnew fort, als er bemerkte, daß Rudin seine Mütze nehmen wollte. »Doch bleibst du nicht für die Nacht?«
»Ich will fort! Lebe wohl. Habe Dank … Mit mir endet es nicht gut.«
»Das steht bei Gott … Du fährst also bestimmt?«
»Ja. Lebe wohl. Behalte mich nicht in bösem Andenken.«
»Lebe wohl! Gedenke auch meiner nicht im Bösen, und vergiß nicht, was ich dir gesagt habe. Lebe wohl …«
Die Freunde umarmten einander. Rudin entfernte sich rasch.
Leschnew ging lange im Zimmer auf und ab, hielt beim Fenster still und sagte halblaut: »Armer Mensch!«, dann setzte er sich an den Tisch und fing einen Brief an seine Frau an.
Draußen erhob sich der Wind und schlug mit unheilverkündendem Heulen schwer und wie erbost an die klirrenden Scheiben. Eine lange Herbstnacht war hereingebrochen. Wohl dem, der in solchen Nächten ein Dach über sich weiß, einen warmen Winkel sein eigen nennt. Und möge Gott alle obdachlosen Waller in Gnaden bewahren!
* * * * *
In der heißen Mittagsstunde des 26. Juni 1848, in Paris, als der Aufstand der »Arbeitervereine« fast unterdrückt war, stürmte ein Bataillon Linientruppen in einer der engen Quergassen der Vorstadt St. Antoine eine Barrikade. Einige Kanonenschüsse hatten sie bereits in Schutt gelegt; die am Leben gebliebenen Verteidiger derselben zogen sich zurück und waren nur noch auf ihre eigene Rettung bedacht, als plötzlich auf dem höchsten Punkte der Barrikade, auf dem eingeschlagenen Kasten eines umgestürzten Omnibuswagens, ein hochgewachsener Mann sichtbar wurde in einem alten Rock, mit einer roten Schärpe umgürtet, mit einem Strohhute auf dem weißen, unordentlichen Haare. In der einen Hand hielt er eine rote Fahne, in der anderen einen krummen, stumpfen Säbel und schrie mit angestrengter, scharfer Stimme, indem er bemüht war, höher hinaufzuklimmen und mit Fahne und Säbel Zeichen zu machen. – Ein Vincennes-Jäger legte auf ihn an – ein Schuß fiel … dem hochgewachsenen Mann entglitt die Fahne – und wie ein Sack stürzte er vornüber auf sein Gesicht, als wäre er jemandem zu Füßen gefallen … Die Kugel war ihm gerade durchs Herz gegangen.
»~Tiens!~« sagte einer der fliehenden ~insurgés~ zu einem anderen, »~on vient de tuer le Polonais!~«
»~Bigre!~« antwortete der andere, »~sauvons-nous!~« und beide warfen sich in das Kellergeschoß eines Hauses, an welchem die Laden alle verschlossen waren und dessen Wände überall Spuren von Kugeln und Kartätschen zeigten.
Dieser »Polonais« war Dmitri Rudin.
Fußnoten:
[1] Kleinrußland, weil dort das Landvolk und die untersten Klassen der Bevölkerung den Kopf rund herum rasiert tragen und nur auf dem Scheitel einen Schopf wachsen lassen.
[2] So heißen die kleinrussischen Volkslieder.
[3] Aus Gribojedow.
[4] Petschorin, der Held in Lermontoffs Roman: »Der Held unserer Zeit«.
[5] Puschkin.
[6] Russisches Sprichwort.
[7] Russischer Volksdichter.
Bücherverzeichnis des Verlags Georg Müller
Friedrich Huch
Neue Träume.
Mit zahlreichen Federzeichnungen im Text und 10 ganzseitigen Lithographien von Alfred Kubin. Mit einer Vorrede des Verfassers und einer Vorbemerkung des Zeichners. Hergestellt in einer einmaligen numerierten Auflage von 800 Exemplaren, von denen die Nummern 1–100 in Halbpergament gebunden wurden. Pappband 10 Mk., Halbpergt. 15 Mk.
Shakespeare: Sonette.
Deutsche Übertragung von F. Huch. (Aus dem Nachlaß.) Einmalige Auflage von 600 Exemplaren, davon 450 auf Bütten, den Titel und die zweifarbigen Initialen zeichnete Paul Renner. Halbpergt. 12 Mk.
*
Huldschiner, Richard: Beatus. Aus dem Buch eines Lebens.
Einbandzeichnung Hermann Häger. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.
Humorbuch.
Siehe unter Novellenauswahlbände.
Huneker, James: Chopin.
Der Mensch und der Künstler. Einzig autorisierte Übersetzung von Lola Lorme und Heinrich Glücksmann. Mit einem Geleitwort der Übersetzer. 3.–4. Tsd. Mit 26 Abbildungen. Geh. 5 Mk., Halbleinen 7 Mk.
Huysmans, J. K.: Geheimnisse der Gotik.
Drei Kirchen und drei Primitive. Übertragung und Anhang von Stefanie Strizek. Mit 24 Bildbeigaben. 2. Auflage. Halbleder 15 Mk.
Immermann, Karl.
Siehe unter Bücherei der neuen Serapionsbrüder.
Der Indische Kulturkreis
in Einzeldarstellungen. Herausgegeben unter Mitwirkung von Helmuth von Glasenapp, Otto Hoever, Noto Soeroto, Heinrich Stönner, Willem Stutterheim, Fritz Trautz von Karl Döhring.
Siam. Land und Volk / Die bildende Kunst.
Von Karl Döhring. Mit 282 Abbildungen. In Leinen 32 Mk.
Rama-Legenden und Rama-Reliefs in Indonesien.
Von Dr. Willem Stutterheim. 2 Bände. Mit 230 Abbildungen auf Tafeln. In Leinen, 2 Bände 50 Mk.
Indien. Volk und Kultur / Länder und Städte.
Von Dr. Helmuth von Glasenapp. Mit 248 Abbildungen auf Tafeln. In Leinen geb. 32 Mk.
Heilige Stätten Indiens.
Mit ca. 250 Abbildungen. Von Dr. Helmuth von Glasenapp. In Leinen ca. 32 Mk.
Ceylon.
Von Dr. Friedrich M. Trautz. Mit 128 Tafeln. In Leinen geb. 32 Mk.
Man verlange den illustrierten Prospekt »Der indische Kulturkreis«.
Siehe auch unter Gregor Krause: Bali.
Heinrich Eduard Jacob
Der Zwanzigjährige.
Ein symphonischer Roman. 3. Auflage. Geh. 2 Mk., geb. 3.50 Mk.
Beaumarchais und Sonnenfels.
Schauspiel in vier Akten. Geh. 1 Mk.
Jean Paul
Die Briefe Jean Pauls.
Kritisch-historische Gesamtausgabe. Herausgegeben und erläutert von Eduard Berend. 1. Band: 1780–1794. Mit 6 Tafeln und einem Stammbaum. 2. Band: 1794–1797. Mit 6 Tafeln und einem Stammbaum. 3. Band: 1797 bis 1800. Mit 7 Tafeln. 4. Band: 1800 bis 1805. Mit 6 Tafeln und einem Stammbaum. Jeder Band geh. 12 Mk., Halbleder 20 Mk., in Ganzleder 50 Mk.
Dr. Katzenbergers Badreise.
2. Aufl. Mit Bildern von Walo von May. Halbleinen 10 Mk.
Jean Pauls Persönlichkeit.
Zeitgenössische Berichte. Gesammelt und herausgegeben von Eduard Berend. Mit 15 Bildbeigaben. Geh. 4 Mk., Halbleinen 6 Mk.
Das heimliche Klaglied der heutigen Männer.
Siehe unter Georg Müllers Zwei-Mark-Bücher.
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Jenseitsrätsel.
Siehe unter Novellenauswahlbände.
Elisabeth Joest
Jens Palmström.
Novellen. Geh. 2 Mk., geb. 3 Mk.
Vibrationen.
Roman. 1.–5. Tsd. Einbandzeichnung von Hermann Häger. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.
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Wie Karl von Frankenland gen Jerusalem zoge und, um seiner Frauen Reden, gen Konstantinopel, König Hugo zu sen.
(Die Weise von Kaiser Karls Fahrt gen Morgenland.) Nachdichtung aus dem Altfranzösischen von Werner und Maja Schwartzkopff. Mit einer Einführung von Karl Voßler. Mit 12 Holzschnitten von Hans Pape. In alter Fraktur gedruckt in einmaliger Aufl. von 250 numerierten und vom Künstler signierten Expl., davon 50 auf Bütten. Ausgabe A: Büttenausgabe in handgearbeitetem Ganzpgtbd. mit den Holzschnitten in Mappe (jeder Holzschnitt signiert) 50 Mk. Ausgabe B: Handgearbeiteter Ganzpgtbd. (ohne Mappe) 35 Mk. Ausgabe C: Halbpgtbd. 25 Mk.
Kaiser, Georg: Von Morgens bis Mitternachts.
Stück in 2 Teilen. Mit 12 farbigen Steinzeichnungen von Rudolf Großmann. Einmalige numerierte Auflage von 325 Expl. Auf Bütten mit der Hand als Halblederband gebunden 40 Mk., als Pappband gebunden 18 Mk.
Kalkoff, Paul: Luther und die Entscheidungsjahre der Reformation.
Von den Ablaßthesen bis zum Wormser Edikt. Mit 8 Abbildungen. Halbleinen 4 Mk., geh. 2 Mk.
Kant.
Siehe unter Bibliothek der Philosophen.
Karlchen.
Siehe unter Ettlinger.
Kasprowicz, Jan: Mein Abendlied.
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Verzeichnis der lieferbaren Bücher des Verlags Georg Müller. 1924/25.
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Siehe unter Georg Müllers Zwei-Mark-Bücher und unter Bibliothek der Philosophen.
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Aufsätze und Studien aus dem Gebiete der praktischen Dramaturgie, der Regiekunst und der Theatergeschichte. Geh. 3 Mk.
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Der Dramaturgischen Blätter zweite Reihe. Aufsätze und Studien aus dem Gebiete der praktischen Dramaturgie, der Regiekunst und der Theatergeschichte. Geh. 3 Mk.
Goethes Faust auf der Bühne.
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Shakespeare: Antonius und Kleopatra.
Trauerspiel in fünf Akten. Nach Baudissins Übersetzung für die deutsche Bühne bearbeitet. 2. vielfach veränderte Aufl. Geh. 1 Mk.
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Siehe unter Georg Müllers Zwei-Mark-Bücher.
Friedrich M. Kircheisen
Napoleon I. Sein Leben und seine Zeit.
1. Bd.: 1769–1796, 2. Bd.: 1796–1797, 3. Bd.: 1797–1799, 4. Bd.: 1799, 5. Bd.: 1800–1804. Jeder Band mit zahlreichen Abbildungen, Faksimiles, Karten und Plänen. Leder je 70 Mk., Halbleder je 25 Mk.
(Bisher 5 Bände erschienen, weitere in Vorbereitung.)
Man verlange den illustrierten Prospekt: »Das Zeitalter Napoleons I.«
Napoleon im Lande der Pyramiden und seine Nachfolger 1798–1801.
Mit 100 Abbildungen, Faksimiles, Karten und Plänen. Geh. 7 Mk., Halbleder 20 Mk.
Fortsetzung des Bücherverzeichnisses siehe:
Goethes Tagebuch der italienischen Reise
(Georg Müllers Zwei-Mark-Bücher)
Druck von Mänicke & Jahn A.-G., Rudolstadt
Weitere Anmerkung zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Unterschiedliche Schreibweisen insbesondere bei Namen wurden wie im Original beibehalten. Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.
Das Cover wurde aus dem unbeschrifteten Originalcover und der Titelseite zusammengesetzt und ist gemeinfrei (Public Domain.