Chapter 10 of 11 · 3990 words · ~20 min read

Part 10

Der Maler hielt sich die Seiten vor Lachen, da er seine »Stimmung« plötzlich unter die ländliche Speisekarte versetzt sah. Warum mußte er auch in den hintersten, von Fremden wenig aufgesuchten Winkel des Zillertales flüchten! In einer der vorderen Gemeinden wäre er vielleicht eher verstanden worden. Die Kreuzwirtin nahm schier beleidigt Reißaus und stellte eine halbe Stunde später aufs Geratewohl dem Fremden einen appetitlichen Schöpsenbraten mit beigelegten Kartoffeln und eine Halbe »Reatel«[15] auf den Tisch.

Daß der Eindringling kein gewöhnlicher »Tuifelemaler«[16] sei, das schlossen die Dorfbewohner namentlich aus zwei Umständen. Einmal malte er gleich am nächsten Tag den alten Hennenstall beim Kreuzwirt ab. Und den konnte er unmöglich auf einem »Marterl« brauchen. Dann zahlte er dem Feuchtenbauer für eine uralte Truhe, die man schon längst auf den Estrich gestellt hatte, einen blanken Fünfer.

Wenn dieser letztere Umstand schon manchen an dem gesunden Verstand des Fremden zweifeln machte, so war man allgemein davon überzeugt, daß er »a Raderl z' viel oder z' wenig im Oberstüberl« haben müsse, als er sich den Simerl zum Kreuzwirt bestellte, um ihn abzumalen.

Der Armenvater hatte dem Simerl eigens ein Sonntagsgewand geliehen, damit er nicht gar so »zerschlampt«[17] wäre, wenn er dem fremden Herrn seine Aufwartung mache. Da waren aber der Armenvater und der Simerl gleich schlecht drangekommen. Der Maler schickte den Armenhäusler sofort wieder heim, daß er sich umziehe -- und der Simerl mußte trotz des energischen Einspruches der Kreuzwirtin schließlich doch in seinem »G'schlamp« erscheinen.

So wurde er gemalt -- nicht ohne daß er sich's von dem »Herrischen« zuvor ausbedungen hätte: auf ein »Marterl« dürfe er nicht hinaufkommen, weil sonst die Leut' »grad' wieder überflüssig z' reden hätten, daß si der Simerl no früher sei Marterl hab' malen lassen, bevor ihn der Teufel g'holt hätt'!«

Als die Sitzung vorbei war, drückte der »Herrische« dem Simerl ein blankes Guldenstück in die Hand. Der Simerl glaubte zuerst seinen Augen nicht trauen zu dürfen und meinte, der Maler wolle ihn nur »für an Narren« haben. Seine kühnsten Hoffnungen hatten sich höchstens zu »an Glaserl Wein« verstiegen. Und jetzt gar ein ganzer Gulden! So viel Geld hatte der Simerl seit Jahr und Tag nicht mehr sein eigen genannt.

Es war ihm völlig unheimlich zu Mute, da er von dem Fremden sich verabschiedete. Als er die Tür schon längst hinter sich geschlossen hatte, bedankte er sich noch die ganze Stiege hinunter bis vor die Haustür hinaus: »Vergelt's Gott z' tausendmal! Vergelt's Gott z' tausendmal in Himmel aufi und no hundert Jahr' nach der Ewigkeit!«

Als der Simerl ins Freie trat, schien ihm der Himmel voller Baßgeigen zu hängen. Am liebsten war es ihm, daß niemand von seinem Schatz wußte. Er umklammerte den Silbergulden im Sack krampfhaft mit der Hand und schmiedete auf dem Heimweg die abenteuerlichsten Pläne.

Er hatte schon genau ausgerechnet, wie viele »Packerln Ordinari«[18] er für das Geld bekäme, wie viele »Stamperln« Schnaps und wie viele »Viertelen« Wein. Nur war er sich noch nicht darüber im klaren, in welcher Ware das Kapital eigentlich am besten angelegt werden solle.

Endlich beschloß er, sich ganz auf eigne Faust einen »guten Tag« zu machen, so recht einen Festtag nach dem jahrelangen Leben im Armenhaus, wo es an den Werktagen nichts gab als Brennsuppe und Erdäpfel und am Sonntag Erdäpfel und Brennsuppe.

Unter Tags war der Simerl ganz verloren. Er rechnete fortwährend an seinem »guten Tag«. In der Nacht konnte er kein Auge zutun, da er in den kühnsten Phantasieen befangen war. Die größte Rolle spielte ein gebackenes Kälbernes mit Salat. Das hatte der Simerl vor zwanzig Jahren einmal bei einem Firstenfest gegessen, als der Dachfirst eines neugebauten Hauses vollendet und mit bunten Fähnlein geziert war, und man den Baumeister und den Hausherrn hochleben ließ.

So war es Ostersamstag geworden. Der Simerl hatte einen festen Plan gefaßt. Seinen guten Tag wollte er gleich heute feiern. Das Geld im Sack schrie ordentlich danach. Aber seiner Heimatsgemeinde wollte er durchaus nicht die Ehre antun, den Gulden dort zu »verblasen«.[19] Da hätte er ihn zur Kreuzwirtin tragen müssen, weil in dem kleinen Dorfe kein andres Wirtshaus war. Der Kreuzwirtin wollte der Simerl die große Einnahme jedoch nicht vergönnen; denn die war als geizig weit und breit verschrieen und hatte ihm nie das geringste umsonst zukommen lassen. Nicht einmal einen »Bierputzer«[20] hatte sie dem Simerl jemals aufgekreidet.

So beschloß der Simerl, mit seinem Schatz auszuwandern. Aber wohin? Seine Wahl fiel auf Zell am Ziller. In dem dortigen stattlichen Löwenwirtshaus hatte man ihn vor Jahren einmal umsonst über Nacht behalten und ihm sogar noch ein warmes Abendessen dazu geschenkt. Dort sollte also in dankbarer Erinnerung auch der gute Tag gefeiert werden.

Zu Mittag blieb der Simerl noch im Armenhaus; denn es fiel ihm nicht im Schlaf ein, der Gemeinde eine ganze Portion Brennsuppe und »Erdäpfel in der Montur« zu schenken. Um so besser sollte es ihm dann in Zell schmecken.

Nach dem Mittagessen machte sich der Simerl verstohlen auf den Weg. Es war ein düsterer, kalter Tag draußen. Der ganze Himmel war mit grauen Schneewolken bedeckt. Das verdroß aber den Simerl wenig. Mochte der Himmel seinetwegen das verdrießlichste Gesicht dazu schneiden! Ihm sollte er den heutigen Tag nicht verbittern!

Es war spät am Nachmittag geworden und die Dämmerung bereits eingetreten, als der Simerl, der für sein Alter noch ziemlich rüstig ausschritt, beim »Löwen« in Zell anlangte. Die Bauern kamen eben von der Kirche, wo die Auferstehungsfeier gerade vorüber war.

Der Simerl trat im Vollbewußtsein seiner Zahlungsfähigkeit in die Wirtsstube, die sich von Minute zu Minute mehr füllte.

»Kellnerin, a Halbe Wein, aber an guaten, nit etwa a G'süff!«[21] klopfte er auf den Tisch.

»Schau! daß er für di vielleicht nit guat g'nuag is!« gab ihm die Kellnerin, ein schneidiges Unterinntaler Diandl, zurück.

»Glaubst vielleicht, i hab' koa Geld im Sack!« drehte der Simerl auf. »I bin nit auf der Brennsuppen daherg'schwommen![22] I kann's beim Kreuzer zahlen auch, was i mir anschaff'!« Dabei warf er den Silbergulden auf den Tisch, daß es nur so klingelte, schob ihn aber gleich darauf wieder ängstlich und hastig in den Sack.

»Ja, was willst denn nachher für an Wein?« fragte die Kellnerin ganz zutunlich. »Soll i dir vielleicht gar an Spezial bringen?«

»Natürlich an Spezial!« entschied der Simerl.

»Heut' gibst du's amal nobel!« ließ ihn ein Bauer an seinem Tisch an, der den Simerl gut kannte. »Hast am End' gar an Haupttreffer in der Lotterie g'macht?«

»Man kann's nit wissen,« schmunzelte der Alte ganz verschmitzt und schenkte sich seelenvergnügt von dem Wein ins Glas, den die Kellnerin inzwischen gebracht hatte.

An dem Tisch des Simerl hatte sich bald eine größere Gesellschaft zusammengefunden. Der Bekannte des Armenhäuslers, ein wohlhabender Bauer, der auch eine große Brettersäge besaß, meinte: »Mir scheint, es is nit viel Aussicht vorhanden, daß i mit dir amal a G'schäft mach'!«

»Aha, du meinst, wenn amal a Totentruchen für mi b'stellt werden muß!« lachte der Simerl. »Du, da mach dir ja koa Hoffnung nit drauf! 's Leben g'freut mi von Tag zu Tag mehr. I glaub' völlig, i bleib' auf der Welt übrig, damit wer da is, der enkre Geldsäck' zählt!«

So gab eine neckische Rede die andre. Es war inzwischen Nacht geworden. Der Simerl hatte bereits eine riesige Portion gebackenes Kälbernes samt einer Schüssel voll Krautsalat bewältigt und schon die zweite Halbe Wein vor sich stehen. Das ungewohnte Getränk begann ihm gewaltig gegen den Kopf zu steigen. Er wurde »kreuzfidel« und kramte allerhand »Trutzg'sangerln« aus, so daß die ganze Stube ihre Unterhaltung mit dem Alten hatte.

Endlich machte man noch ein »Karterle«,[23] einen ordentlichen »Perlagger«,[24] bei dem der Simerl dem Sagschneider eine ganze Halbe Wein abgewann. Als er auf diese Weise die dritte Halbe in Angriff nahm, begann es ihm vor den Augen schier etwas »damisch« zu werden.

Draußen schneite es, was es nur vom Himmel herunterbrachte. Man hätte glauben können, morgen sei Weihnachten statt Ostersonntag. Dafür war es in der geräumigen Wirtsstube um so gemütlicher. Die Wirtin hatte in dem großen Kachelofen tüchtig »eingekentet«[25] und setzte sich zu ihren Gästen an den Tisch. Die meisten Bauern waren schon heimgegangen. Nur die »Karter« saßen mit dem Simerl noch wie angenagelt zusammen.

Der Simerl gewann einem andern Bauern noch eine weitere Halbe Wein ab. Wein habe er aber jetzt genug, meinte er. Es wäre ihm lieber, wenn sein Gewinn in Schnaps umgewechselt würde. »Aber a guater muß 's sein! Mindestens a Kranewitter!«

Auf diese Weise war es schon fast Mitternacht geworden. Die Perlaggerpartie war auch zu Ende. Einer nach dem andern verabschiedete sich. Auch der Sagschneider schickte sich heimwärts. Schließlich war der Simerl mit der Wirtin und mit der Kellnerin, die in einer Ecke »napfezte«,[26] allein in der Stube.

»So, iatz is 's auch Zeit, daß i mi hoamzapf'!«[27] sagte er. »Kellnerin, zahlen!«

Zu seiner großen und freudigen Überraschung erfuhr er jedoch, daß der Sagschneider bereits seine ganze Zeche berichtigt hatte. »Es gibt do no guate Leut' auf der Welt!« erklärte der Simerl gerührt und erhob sich von seinem Stuhl, um die Stubentür zu suchen.

Mit den Worten: »Du wirst do nit bei dem grauslichen Wetter no so an weiten Weg machen wollen!« suchte ihn die Löwenwirtin zurückzuhalten. »Du kannst ja bei uns übernachten!«

»Dös ging' mir ab!« rief der Simerl lustig. »I muß schaun, daß i vor Tagsanbruch hoamlich in mei' Armenkeuschen[28] z'ruckkomm'! Wenn dö mi in der Fruah nit finden, laßt mi der Vorsteher am End' gar durch'n Nachtwachter austrommeln, ob niamand an Simerl g'funden hat, weil sie mi alle mitanander zum Fressen gern haben!«

Sprach's und war bei der Tür draußen. Im Anfang wollte es mit dem Gehwerk nicht sonderlich gelingen. Der Simerl hatte entschieden zu viel aufgeladen. Bevor er das Ende des Dorfes erreichte, purzelte er einige Male in den weichen Schnee, raffte sich aber immer wieder energisch empor. Es war ihm ganz glückselig zu Mute. Einen prächtigen Tag hatte er gehabt und dabei keinen Kreuzer Geld gebraucht! Was wollte er noch mehr? Den ganzen Gulden trug er noch im Sack!

Holdrioh! Ein heller Juchzer entrang sich der Kehle des Alten. Das war ja heute ein Leben wie im Himmel.

Zu schneien hatte es aufgehört, aber eisig pfiff der Wind von den Fernern. Den Simerl begann es ordentlich zu frieren. Dabei wurde er aber nüchtern und verfolgte ziemlich stetig seinen Weg. Gegen vier Stunden mochte er so im Schnee dahingewatet sein, als er aus der Ferne schon die Umrisse seines Dorfes auftauchen sah.

Jetzt könnte er wohl ein wenig rasten, dachte sich der Simerl, denn er war »hundsmüd'« geworden. Er hatte gerade eine kleine Waldblöße passiert und ließ sich auf einen beschneiten Baumstrunk nieder. Das tat ihm wohl. Er begann ordentlich »auszuschnaufen« von dem weiten Weg. Und kalt war ihm auch lange nicht mehr so. Ein wahres Gefühl der Behaglichkeit war über seine »zerlatterten«[29] Knochen gekommen.

Da klang es dem Simerl, als ob aus dem Dorf herauf Glockengeläute zu ihm geflogen käme. »Jessas!« dachte er. »Läuten sie gar schon zur Fruahmess'! da mag i schaun, daß i hoamkomm'! Sonst setzt's an Eselssturm ab!«

Er öffnete mühsam die Augen. Die ganze Gegend kam ihm völlig »spanisch« vor. Wenn man ihn auf der Stelle erschlagen hätte, er würde es nicht gewußt haben, ob es noch Nacht oder schon heller Tag sei. Von dem Wald ihm gegenüber ging ein großmächtiger lichter Schein aus, der immer näher auf ihn zukam. Dem Simerl wurde immer ängstlicher zu Mute. Er wäre am liebsten davongelaufen, wenn er von dem Baumstrunk losgekonnt hätte.

Jetzt vermochte er in dem Lichtschein die Gestalt eines großen Mannes zu unterscheiden, der mit langsamen Schritten auf ihn zuging. Nun stand der Fremde vor ihm. Er trug ein weißes Gewand, das ihm bis an die Knöchel reichte. Unten schien dem Simerl ein goldener Saum um das Gewand zu laufen. Ein wallender Bart und langes, auf die Schultern niederfallendes Haar umrahmten Antlitz und Haupt des Mannes.

Der Simerl erhob sich jetzt und küßte dem Fremden die Hand. »Gelobt sei Jesus Christus!« murmelte er zitternd.

»In Ewigkeit, Amen!« erwiderte der Fremde mit einer klaren Stimme. Und wieder war es, als ob vom Tale herauf ein gewaltiger Glockenklang dränge und mächtig anschwellend die ganze Welt erfüllte.

»Ihr seid's wohl a hochwürdiger Herr?« wagte der Simerl die schüchterne Frage.

»Ich bin dein Herr!« erwiderte der Fremde schlicht.

»Ihr seid's wohl nit von da daheim?« fragte der Alte wieder. »Wia kommt's denn in dö Gegend?«

»Ich bin von den Toten auferstanden und bringe dir den Frieden« ließ sich die Stimme des Fremden vernehmen, dessen Gestalt unter den Waldbäumen zu wachsen schien ins Unendliche.

Ein heftiges Zittern befiel den Armenhäusler. Er sank auf die Kniee und streckte die Hände flehend zu der lichten Gestalt vor ihm empor. »Mein Gott! Mein Gott!« brachte er mit halb erstickter Stimme hervor. »Nachher seid's Ihr ja unser Herr selber! Und i hab' die Fruahmess' versäumt! Und statt z' beten, bin i im Wirtshaus g'hockt! I bin do recht a elendiger Mensch!« Der Simerl brach in ein bitterliches Weinen aus.

Da faßte ihn der Fremde an der Hand und zog ihn empor und sprach zu ihm, daß es der Alte fassen konnte: »Simerl, sei nicht verzagt. Deinen guten Tag auf der Welt hast du eingebracht. Willst du jetzt nicht mit mir kommen?«

»Unser lieber Herr und Gott! Ihr wollt's mi mitnehmen, mi tadelhaftigen Menschen! So guat seid's mit mir -- und i weiß nit, wia i's verdian'!« schluchzte der Alte. »I bin ja nia was g'wesen und hab' ja nia was ausg'richt't auf derer Welt herunten! I bin ja meiner Lebtag' grad' so a verlornes Schaf g'wesen!«

»Ich bin der gute Hirt! Und die Letzten werden die Ersten sein!« ertönte da wieder die Stimme des Fremden. Der Alte ging mit gesenktem Haupt mit. Es war ihm so friedlich und still im Herzen geworden. So gut und so feierlich hatte sein ganzes Leben lang noch niemand zu ihm gesprochen.

Und sie wanderten den Berg aufwärts -- ins Unendliche -- viel weiter, als Menschenfüße tragen -- drunten im Dorf aber läutete es zur Wandlung bei der Frühmesse am Ostersonntag. -- --

Ausgetrommelt haben sie den Simerl nicht, als man ihn nicht mehr im Armenhaus traf. Aber schon am Vormittag des Ostersonntags fand man ihn tot am Waldrand droben. Der herbeigeholte Gemeindearzt von Fügen im Zillertal konstatierte einen Herzschlag. Der fremde Maler war auch dabei, als man den alten Armenhäusler brachte.

Da man den Silbergulden beim Simerl fand, meinte einer: »Dös is grad' a Trinkgeld für'n Totengräber!«

»Nix da!« entschied der Armenvater. »Dafür lassen wir dem Simerl a Mess' lesen! Er wird's notwendig g'nuag brauchen können!«

[Illustration]

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Druck von Grimme & Trömel in Leipzig.

Fußnoten:

[1] Ein besonderes Gebäude zur Aufbewahrung von Vorräten neben dem Hause.

[2] Bringst du uns auch ein gutes Frühjahr mit?

[3] Lorenheinrich, du lieber Junge, Ist der Frühling nun wieder im Schwunge? Hast ihn aus dem Loch gelocket, Hast du ihn am Haar gezogen? Das ist recht und das ist gut. Ab die Mütze, ab den Hut! Vivat, daß der hohe Hagen wackelt.

[4] Wurst.

[5] Sollst auch unser Mädchen freien.

[6] Iß nur alles auf, daß 's auch ein gut Frühjahr gibt.

[7] »Slippe« -- an den Zipfeln aufgenommene Schürze.

[8] Weißt du's schon? Lorenheinrich will's Mühlhannchen freien.

[9] »Use Wost hät de Feute uppetogen,« pflegte eine meiner bäuerlichen Großmütter aus der Sollinger Waldgegend zu sagen, wenn die Würste auf der Rauchkammer zur Neige gingen und darum geschont werden mußten.

[10] durchschlendert.

[11] Gläschen.

[12] still.

[13] aufzutauen.

[14] Stadtleute.

[15] Rotwein.

[16] Ländlicher Marterl-(Votivtafel-)Maler.

[17] zerlumpt.

[18] Päckchen ordinären Rauchtabaks.

[19] verbrauchen.

[20] Bierschnaps.

[21] Schlechtes Getränk.

[22] ~D. h. ich bin wer!~

[23] Kartenspiel.

[24] Tiroler Kartenspiel.

[25] eingeheizt.

[26] einnickte.

[27] heimmache.

[28] Armenhaus.

[29] ermüdeten.

Deutsche Dichter-Gedächtnis-Stiftung.

[Illustration: +F 1506b X10: 100.000+]

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Heft 23. G. ~Freytag~: Karl d. Große. -- Friedrich Barbarossa. Minnesang und Minnedienst zur Hohenstaufenzeit. 80 S. Geh. 25, geb. 55 Pf.

Heft 24. ~Fr. Spielhagen~: Hans u. Grete. Mit Illustr. v. Th. Herrmann. _11.-20. +T.+_ 174 S. Geh. 40, geb. 75 Pf.

Heft 25. ~St. v. Kotze~: Geschichten aus Australien. 88 S. Geh. 25, geb. 55 Pf.

Heft 26. ~Paul Heyse~: Andrea Delfin. 186 S. Geh. 30, geb. 60 Pf.

Heft 27. H. ~Villinger~: Leodegar, der Hirtenschüler. Mit Ill. v. H. Eichrodt. 72 S. Geh. 20, geb. 50 Pf.