Chapter 17 of 18 · 3999 words · ~20 min read

Part 17

Nur die Unerschrockenheit der unzivilisierten Chunchos rettete mich vor sofortigem Tod. Sie standen offenbar auf gutem Fuß mit diesen Nachbarn, da sie wohl für die Ungoninos die Handelsgeschäfte in den Ansiedlungen besorgen. Niemals früher hatte ich einen derartigen Haß gefunden wie in diesem Dorf an einem Nebenfluß des Tambo. Auf Mißtrauen, Argwohn und selbst Widerwillen kann man ja gefaßt sein, die gewöhnlich von Neugier und Verwunderung ein wenig zurückgedrängt werden. Hier aber fand ich unverhüllten Haß in jedem Blick und jeder Gebärde. Der Wunsch zu töten ward weder durch Neugierde noch die Hoffnung auf Geschenke gehemmt. Ich hielt ihnen als Friedensgabe mehrere Schnüre farbiger Perlen hin, aber niemand machte eine Bewegung, sie zu nehmen. Nachdem ich eine oder zwei peinliche Minuten gewartet hatte, gab ich sie den beiden Chunchos zur Verteilung, aber auch sie hatten keinen Erfolg, da keiner der Ungoninos das Geschenk annehmen wollte.

In diesem Dilemma war ich im Begriff, wieder in die Balsa zu steigen und abzuwarten, ob man mich in Güte abziehen lassen würde, als ein halbnackter Wilder mit einem Federkopfschmuck und einem mörderisch aussehenden Widerhakenspeer sich dicht vor mir aufpflanzte. Haß blitzte aus seinen gelblich schwarzen Augen.

„~Kittamorori schambari ni kahmetta!~“ zischte er in einem seltsam gutturalen Ton. Ich verstand ihn jedoch nicht, und so standen wir uns auf etwa 3 Meter mehrere Sekunden lang gegenüber. Der Chunchosboy vom Tambo kam mir zu Hilfe und erklärte in schlechtem Spanisch, der Häuptling habe gesagt: „Weißer Mann nicht gut!“

Auf den Chacras (Pflanzungen) längs der Via Centrale war es allgemein bekannt, daß die Ungoninos furchtbar unter den gewissenlosen und morallosen Mischlingen gelitten hatten, bis die peruanische Regierung den Greueln Einhalt geboten hatte, die in allen abgelegenen Gebieten dieses Wunderlandes ungestraft verübt worden waren. Man hatte den Wilden ihre Mädchen geraubt und die Männer, Weiber und sogar Kinder gefoltert, wenn sie sich weigerten, den kostbaren Kautschuksaft zu sammeln. In jenen Zeiten, die unter dem Zeichen des ersten Kautschukfiebers standen, galt es für nichts, ein paar Indianer niederzuknallen. Es war eine kurzsichtige und unmenschliche Politik, durch die die Arbeitskräfte im Amazonengebiet um ungezählte Tausende vermindert wurden und die die Arbeit der Forscher, der Offiziere des Indianeramts und der Kolonisten mit ihren weitausschauenden Plänen außerordentlich schwierig und gefährlich machte.

Da ich das alles wußte, konnte ich nichts tun als zu erklären versuchen, daß ich lediglich gekommen war, um die Ungoninos zu sehen und mit ihnen zu reden, und nicht um Kautschuk einzuhandeln. Nachdem ich das durch Zeichen und mit Hilfe des Chunchosboys zu verstehen gegeben hatte, schienen sie sich etwas zu beruhigen, und der Haß in den Gesichtszügen des Häuptlings wandelte sich zu einem mürrischen Ausdruck von Mißtrauen.

[Illustration: Chunchosmädchen.

Die Gesichtsbemalung bezeichnet ihre Stammeszugehörigkeit.]

[Illustration: Eingeborenenfloß auf dem oberen Amazonenstrom.

Die Familien hausen wochenlang in den primitiven Strohhütten, während das Floß Hunderte von Kilometern mit der Flut zurücklegt.]

Ich ging nun im Dorf herum, um es mir anzuschauen, aber zwei Krieger mit lanzenähnlichen Speeren folgten jedem meiner Schritte. Zu den Kampas oder Antis, wie sie zuweilen genannt werden, gehört eine sehr große Anzahl von Stämmen, die die Wälder am Fuß der peruanischen Anden bewohnen. Ihre Hautfarbe ist gelblich und ihr Aussehen entschieden asiatisch. Einige junge Mädchen waren keineswegs häßlich. Die Männer zeichnen sich als Jäger und Schiffer aus. Viele trugen ein Kopfband (Nahmatteri) aus Blumen um ihr langes, schwarzes Haar. Dieser Kopfschmuck wird bei der Verehrung des Sonnengottes „Pahua“ stets getragen. Jede atmosphärische Störung wie Donner, Blitz, Regen, Wind und Tau wird dem ewigen Krieg zwischen Gut und Böse zugeschrieben. Die langen Hosen, die den Europäerjungen, wenigstens in seiner eigenen Wertschätzung, zu einem jungen Mann machen, sind hier dadurch ersetzt, daß ein wirklich wildes Tier mit dem eigenen Bogen oder Speer erledigt wird oder gewisse körperliche Martern schweigend ertragen werden.

An den beiden ersten Tagen ereignete sich nichts Bemerkenswertes. Am dritten Tag aber bemerkte ich, daß sich der ganze Stamm auf der kleinen Lichtung zwischen den Hütten versammelt hatte. Einige jüngere Männer suchten mich durch Drohungen vom Näherkommen abzuhalten, aber vernünftige Vorstellungen beim Häuptling, von einem Pfund Tabak begleitet, verschafften mir einen Sperrsitz zunächst der Königsloge. Die Zeremonie, die nun folgte, war eine der grausamsten, der ich je beigewohnt habe, und zeitweise mußte ich mir alle Mühe geben, mein Temperament im Zaum zu halten.

Erreicht ein Mädchen das Pubertätsalter, so wird sie bei den Ungoninos sofort allein in eine der seltsam gestalteten Hütten eingesperrt, wo sie täglich nur ein wenig Kassawa und Wasser erhält. Mittlerweile werden alle heiratsfähigen jungen Männer des Stammes zusammengerufen, und das Mädchen wird dem zugesprochen, der dem Häuptling und den Eltern die wertvollsten Geschenke an Wild, Fischen, Gift, Hängematten oder andern Waren macht. Ist der Bräutigam endgültig gewählt, so wird das Mädchen aus ihrem Gefängnis herausgeführt, in Gegenwart des ganzen Stammes nackt an einen Baum gebunden und mit Geißeln aus Grasschnüren gepeitscht, in die scharfe Steine eingeflochten sind.

Dies barbarische Verfahren wird vom Blasen auf Muscheln und dem Schlagen auf hohle Bäume mit Stöcken begleitet. Dann befiehlt der Zauberdoktor dem vermeintlichen bösen Geist, das Mädchen zu verlassen und in den Baumstumpf einzufahren, an den sie gebunden ist, während er gleichzeitig die Riemen durchschneidet, die den blutenden Körper aufrecht halten. Die Indianer brechen in ein wildes Geschrei aus, wenn das Mädchen ohnmächtig umfällt, was als gutes Zeichen betrachtet wird. Denn nachdem der Dämon durch die Geißelung ausgetrieben wurde, braucht der neue Geist der Fügsamkeit einige Zeit, ehe er in sein Heim, nun für Lebenszeit, eingeht.

Das unglückliche Opferlamm wird weggetragen, ihre Wunden werden ausgewaschen, und man teilt dem Bräutigam mit, daß seine Braut jetzt vom Bösen geläutert ist. Die Weiber tanzen um den Marterpfahl, um den Zweige aufgehäuft werden, bis der Bräutigam, etwa eine Stunde später, mit einer brennenden Fackel wieder erscheint. Nachdem er eine Ansprache an den Dämon gehalten hat, der seiner Erwählten hatte Übles zufügen wollen, legt er Feuer an die trockenen Zweige und verbrennt so Dämon und Marterpfahl unter Begleitung wilder Tänze, Muschelgeblase, dem Rasseln einer Art von Tamtam und gelegentlichem leisen Schmerzgestöhn des gemarterten Mädchens.

Auf diese grausame Zeremonie folgte ein mehrere Stunden langes Schmausen und Trinken und dann eine richtige Tanzvorstellung, bei der sich die jungen Krieger den Körper mit Messern zerfetzten. Gegen Abend wurden die Mädchen, die sich dem Heiratsalter nähern, auf den Boden gelegt und ihrer Augenbrauen mit einem Stück gespaltenen Rohrs beraubt, worauf man ihnen blauschwarze Linien über die Augen malte. Die ganze Nacht ging das Essen und Trinken weiter. Bei Männern und Weibern ist es üblich, ein starkes Brechmittel einzunehmen und dann zum Mahl zurückzukehren.

Im Charakter der Ungoninos finden sich, im Gegensatz zu den Ocainas und Itogapuks, keinerlei liebenswürdige Züge. Sie sind wild, grausam, verräterisch und in beständigem Streit mit ihren Nachbarn. Ihr Gebiet erstreckt sich vom Tambo und oberen Ucayali zum Madre-de-Dios-Fluß.

Ihre Hütten ähneln den Wohnungen der Chunchos, die auch zu der Kampasfamilie zu gehören scheinen. Sie nähren sich alle hauptsächlich von Fischen, Yukka und Früchten, wozu noch Wild aller Art kommt, das sie in den Wäldern erlegen. Bei der Jagd liegen sie flach auf den Balsas, die in das hohe Ufergras hineingestoßen werden. So schießen sie bequem mit vergifteten Pfeilen das Großwild, das an den Fluß zur Tränke zieht, und mit an dünnen Leinen angebrachten Harpunenpfeilen die großen Fische, die wie der „Paiche“ an die Oberfläche kommen oder ihre Gegenwart durch Luftblasen verraten.

Die Leinen, die aus Därmen gedreht werden, sind an der abnehmbaren Pfeilspitze befestigt. Dringt der Pfeil ein, so löst sich die mit Widerhaken versehene Spitze und bleibt im Fleisch stecken, während der Schaft abfällt und davonschwimmt. Der Bogen, von dem solche Pfeile abgeschossen werden, wird mit den Füßen bedient. Der Fang wird mit der Leine dicht ans Ufer gezogen, aber oft ist der Fischer genötigt, ins Wasser zu steigen, um die großen, haiähnlichen Fische endgültig zu überwältigen, die in diesen Flüssen leben. Dabei kommt es nicht selten vor, daß Fischfänger von den Kaimans gefressen werden, die sich in der Sonne rösten oder wie halbuntergegangene Baumstämme faul von der Strömung treiben lassen.

Die Alten und Gebrechlichen werden bei diesem Stamm auf ihre eigene Bitte lebendig begraben. Ein tiefes Loch wird in die Erde gegraben, und nach einem letzten Mahl, an dem der ganze Stamm teilnimmt, hilft man dem Opfer in die Grube. Der Unglückliche bleibt, mit dem Gesicht gegen das Dorf zu, stehen, während die Erde langsam aufgefüllt wird. Die Tiefe ist so bemessen, daß die Augen noch über dem gewachsenen Boden bleiben. Nach dem Tod wird dann der Kopf mit einem kleinen Erdhügel überdeckt.

Die Ungoninos kauen Koka, rauchen Tabak, den sie in die Außendecken von Blättern wie Zigaretten einrollen, und trinken große Mengen eines höchst berauschenden Getränks aus gegorenem Fruchtsaft. Viele ihrer grausamen Zeremonien vollziehen sich, während sie unter dessen Einfluß stehen. Die jungen Mädchen werden so vor der barbarischen Heiratszeremonie gewöhnlich in einen fast besinnungslosen Zustand gebracht. Anscheinend vergessen die guten Leute, daß die lähmenden Wirkungen ihres Gebräus unter solchen Qualen bald wieder verfliegen.

Bei andern Kampasstämmen tragen die Männer lange Kusmas, aber die Ungoninos gehen fast völlig nackt und schmücken sich nur mit Halsketten aus den Zähnen des Alligators, Jaguars, menschlicher Geschöpfe und kleiner Nagetiere. In mancher Hinsicht haben sie mehr Ähnlichkeit mit den Kaschibos als mit der großen Kampasfamilie. Zweifellos sind sie ein recht gemischter Stamm.

Die untere peruanische Montaña könnte man auch das Land der Morgennebel nennen. Weiße Nebelballen ziehen durch die düstern Baumwölbungen und hängen bis lange nach Sonnenaufgang um die Uferbänke. Fast das ganze Jahr hindurch treten furchtbare tropische Gewitter auf, aber das Klima ist nicht so ungesund wie das vieler anderer amazonischer Flußtäler. Weiter östlich jedoch, in den dichten tropischen Dschungeln an den Flüssen Madre-de-Dios und Beni, gibt es buchstäblich Täler des Todes, wie das Tal Mapiri, wo seltsame malariaähnliche Fieber dermaßen herrschen, daß kein Europäer hinkommen kann, ohne ihnen fast augenblicklich zu verfallen. Die Ursache ist noch ebenso unbekannt wie die Art der Fieber selbst.

Velasco nimmt an, daß die Kampasstämme Nachkommen der Inkas der andinen Hochebenen sind. Mit dieser Ansicht bin ich jedoch keineswegs einverstanden. Ich bin unter den Aymaras (Inkas) und Cholos (Mischlinge) der großen andinen Hochebenen gereist und kann keine Übereinstimmung zwischen den Bergbewohnern und den Waldindianern finden. Einige Stämme am Fuß der Anden stehen wohl auf einer etwas höheren Kulturstufe als jene im Herzen der großen Urwälder des Amazonengebiets. Aber das kommt daher, daß sie sich näher der Zivilisation der spanischen Verwaltung befanden; und andere Stämme gehören zu den wildesten des ganzen Kontinents, was man nicht vergessen darf. Man hat den Umstand zu ihren Gunsten ins Treffen geführt, daß sie im allgemeinen irgendeine Kleidung tragen. Aber auch das ist sehr irreführend, denn viele, die das Kusma tragen, solange sie mit der Zivilisation in Berührung stehen, legen es wieder ab, wenn sie in ihre Waldheimat zurückkehren. Diejenigen aber, die dieses Kleidungsstück auch in ihren Dörfern tragen, wie die Chunchos, tun es hauptsächlich, weil sie nahe den Bergen wohnen, von woher nach Anbruch der Nacht kühle Winde wehen.

Die tiefeingewurzelte Abneigung und das Mißtrauen der Ungoninos gegen den Weißen machten genauere Untersuchungen über ihr Leben, ihre Sitten und ihren Glauben unmöglich. Alle meine Bewegungen wurden von bewaffneten Leuten peinlich überwacht. Nur einige jüngere Mitglieder des Stammes, deren Erinnerungen nicht bis in die dunkelsten Tage der Verfolgungen reichten, ließen sich zu längeren Gesprächen herbei. Augenscheinlich wurde die Stimmung des Stammes von Tag zu Tag verdrossener und gefährlicher. Nach vier Tagen gab ich endlich widerstrebend alle weiteren Forschungen auf. Als die Balsa die Mitte des Flusses erreichte, fiel ein Schauer von Pfeilen, gleichsam als demonstratio ad oculos, ins Wasser hinter das Floß. Unter den Händen der Chunchos bogen sich die Stangen, so strengten sie sich an, das leichte Fahrzeug ins offene Wasser hinauszubringen, und dabei hätten sie mich beinahe von der glatten Oberfläche ins schokoladenbraune, von Alligatoren wimmelnde Wasser hinabgestoßen.

Sieben Tage später bestieg ich ein Maultier und ritt auf rauhen Pfaden gegen die ferne, schimmernde Linie der großen, weißen Kordillere. Es war ein eigentümliches Gefühl, von den dichten Wäldern und kochheißen Flüssen wegzukommen und erst die großen Steppen der Anden oder Pajonales und endlich die schneebedeckten Pässe zu betreten. Nun hatte ich den Kontinent an seiner breitesten und unbekanntesten Stelle durchquert; vor mir lag der Pazifische Ozean mit seinen Schiffen und kühlenden Seewinden. Ein- oder zweimal hielt ich an und blickte zurück über die wunderbarsten tropischen Wälder der Welt, die des Amazonengebiets. Tief unter mir, bis zum blaugrauen, dunsterfüllten Horizont und noch 5000 Kilometer darüber hinaus, lag dieses geheimnisvolle Gebiet von dämmerigen Wäldern, Öde und Verfall, das ich in vergangenen Jahren in verschiedenen Richtungen durchstreift hatte. Auf vielen dunkeln Waldplätzen und offenen Lichtungen längs der öligen Flüsse gab es da wilde Männer, Weiber und Kinder, die sich vielleicht manchmal an den weißen Mann und seine Geschenke erinnern mochten, aber niemanden, der durch einen unüberlegten Schuß aus seiner Büchse zu Schaden gekommen war.

Register.

Aal, elektrischer 81. 109. 147.

Achiote 54. 191. 200. 252.

Acre 15.

Acunas, Jesuitenmissionar 14.

Adler 42. 77.

Affen 29. 42. 60. 61. 70. 98. 108. 111. 112. 130. 131. 160. 163. 190. 201. 209.

Agassiz 14.

Alamada 14.

Alligatoren 60. 61. 63. 67. 68. 82. 99. 109. 111. 160. 163. 166. 188. 193. 194. 201. 209. 226. 260. 262.

Alligatorfarmen 193 ff.

Alligatorinsel 87.

Alvez 88.

Amazonas (Staat) 13. 28.

Amazonen 9. 12. 13. 191.

Amazonenstrom 29. 32 ff. 38 ff. 80 ff. 108. 182. 187; Name 9; Entdeckung 9 ff. 191; Hochwasser 50.

~Amazon-Navigation-Service~ 26.

Ameisen 34. 35. 42. 156. 188.

Ameisenfresser 109. 111.

Anakonda 61. 111.

Anchualesindianer 198.

Anden 10. 16. 180. 192. 224. 225. 230. 261.

Andokesindianer 217. 220. 222.

Apiacásindianer 63 ff. 250.

Apuéfälle 49. 53.

Aquaitiafluß 230. 231.

Äquator, sichtbarer 32. 33.

Araguay 15.

Arara-Indianer 158.

Araras 42. 109. 129. 138. 160.

Arica 210.

Aripuanan 15. 65. 69. 83. 84 ff. 88. 148 ff. 200.

Assaipalme 20. 38. 108. 160. 188.

Atlantischer Ozean 17. 91. 92. 191.

Aussatz 204.

Autazfluß 87.

Aveiros 44.

Aymara-Indianer 127. 218. 221. 261.

Ayrao 174.

Bambusflöten 131. 139. 143. 184.

Bananen 129. 132. 244. 249.

Bates 14.

Baumwolle 129. 132. 244.

Bayon, ~Dr.~ R. Z. 219.

Bella Vista 49.

Beni 15. 91. 93. 261.

Beri-Beri 14. 53. 68. 87. 94. 97. 134. 218. 219. 220.

Bernefliege 156.

Blasrohre 70. 99. 119. 130. 145. 184. 201. 202. 216. 218. 255.

Blutrache 207.

Boa Esperança 103.

Boa Vista 175. 176.

Bocca Pachitea 229. 230. 243.

Bocca S. Manoel 68. 69. 73.

Bolivien 15. 17. 19. 28. 79. 91. 92.

Boothlinie 20. 22. 187.

Borasindianer 222.

Borba 86. 87. 89.

Bourdonnais 14.

Branco, Rio 170. 174 ff. 180. 181. 182. 187. 189.

Brasilien 15. 17. 19. 28. 91. 103. 189.

Brüllaffen 61. 78. 112.

Brüllaffenindianer 181.

Caboclos 39 ff. 44. 87. 89. 100. 122.

Cabral, Pedro 9. 14. 51. 52.

Cacash 43.

Calamar 105.

Campos Salles 174.

Camumafluß 79.

Caquetáfluß 218. 219. 220. 222.

Caranápalme 108.

Carijonas 14. 218. 219. 222.

Caripunasindianer 93 ff. 165. 252.

Carvajal, Pater 11.

Cassiquare 11.

Cattleyen 108.

Cauaméfluß 181.

Caudeau 14.

Caurafluß 122.

Ceara 41.

Cerro de la Sal 238.

Chancas 145.

Chandleß 14.

Chile 31.

Chimbiri-Yacu 192. 193 ff. 226.

Chinin 55. 110. 132. 159.

Cholos 261.

Chontapalme 196. 202. 221. 249.

Chunchosindianer 245 ff.

Church, Earle 15.

Cipórebe 49. 60.

Coary 189.

Cocama-Indianer 192 ff. 225.

Columbia 19.

Contamana 230.

Cotingafluß 180. 181.

Cotuhé 210.

Cuzco 247.

Delphine 42. 77. 209. 226.

Diamanten 181.

Dorado 10. 13.

Dyott, G. M. 15.

Ecuador 9. 10. 11. 19.

Eidechsen 131.

Elisabeth, Königin 13.

Embo 131.

Ené 224. 252.

England 12.

Enten 42.

Everard im Thurn 15.

Farinha 96 ff. 131. 173. 214.

Fawcett, Oberst 15.

Fazendinha 86.

Felsen der Inschriften 172. 176 ff.

Fernando, Mischling 34.

Fieber, gelbes 26.

Fischotter 109.

„Francisco Salles“ 85. 94. 102.

Franco 45.

Frösche 163.

Furo das Guaribas 86.

Gold 11. 17. 181.

Gondim, J. 84.

Goyabagelee 173.

Gran Chaco 17.

Guajara-Merim 91.

Guaraná 79. 80.

Guaranisprache 118. 120. 130. 158.

Guaribosindianer 56.

Gummi s. Kautschuk.

Gürteltier 109.

Guyana 15. 17. 19. 45. 68. 172. 210.

Gy-Paraná 59. 65. 102. 105. 106. 113. 129. 135. 136. 147. 155. 165. 168.

Habichtsmotte 29.

Herndon, Leutnant 239.

Herodot 9.

„Hildebrand“ 20.

Hirsche 98. 109.

Huambisa 14. 144. 193. 200 ff.

Humaitá 59. 90. 91. 102. 103. 147.

Humboldt 14.

Igara-Paraná 210 ff. 222.

Indianeramt, brasilianisches 15. 52. 65. 70 ff. 80. 83. 103. 105. 133. 135. 136 ff. 148. 151. 168. 176. 180. 256.

Indianerflüßchen 196.

Indianer-Reservationen 72.

Inkas 261.

Iquitos 14. 24. 83. 170. 187. 191 ff. 196. 208. 209. 222. 223. 224. 225. 254.

Isla des Onças 25. 26. 29 ff. 32 ff.

Itacoatiara 79. 80. 85.

Itaituba 25. 26. 45. 46. 48. 59. 64. 76.

Itapeu 48.

Itauba 60.

Itogapukindianer 151 ff. 159 ff. 259.

Jacitarápalme 108.

Jaguar 41. 60. 67. 70. 78. 82. 98. 107. 130. 138. 147. 162. 163. 188. 190. 260.

Jarikunasindianer 178. 180.

Javahésindianer 70.

Jumas-Quadras 90.

Jupatipalme 108.

Juripari 68. 182. 184 ff.

Juruenafluß 52.

Kaffeeplantagen 244.

Kakao 28.

Kampasindianer 224. 243 ff.

Kannibalismus 166. 217. 223. 240. 241.

Karibisches Meer 13. 194.

Kaschibosindianer 14. 166. 223. 224. 230. 233 ff. 249. 260.

Kassave 96. 98. 129. 183. 216.

Kautschuk 15. 17. 23. 28. 53. 64. 65. 86. 91. 102. 192. 212. 213. 256.

Kokain 218.

Kokasträucher 86. 218. 221. 260.

Kolumbus 10.

Konibosindianer 52. 226 ff. 249.

Kormorane 42.

Kristallberge 181.

Kroehle 14.

Kusma 228. 236. 239. 240. 260. 261.

La Chorrera 212. 213.

Landor, H. S. 15. 17.

Lange, Algot 15.

Leguane 163.

Lemos, Dr. Bento 15.

Lingoa Geral 39. 130.

Liverpool 22. 24. 78.

Macuxyindianer 176. 178. 180.

Madeira (Insel) 20.

Madeirafluß 14. 29. 53. 58. 59. 65. 69. 72. 80. 83. 85 ff. 94 ff. 102. 108. 111. 130. 167. 200. 225.

Madeira-Madre de Dios 15. 18. 93.

Madeira-Mamoré-Eisenbahn 15. 85. 91. 92.

Madeira-Mamoré-Expedition 14.

Madeirinhafluß 148. 150 ff.

Madre-de-Dios-Fluß 259. 261.

Maicy 65. 105. 136. 137. 168.

Maicy-Mirimé 137. 144. 168.

Mais 249.

Majeryfluß 181.

Malaria 14. 26. 39. 87. 159. 182. 187. 204.

Mamoréfluß 15. 93.

Manáos 24. 29. 77. 78. 80 ff. 147. 148. 158. 163. 167. 170. 172. 174. 182. 187.

Mandioka 39. 54. 165; s. auch Kassave.

Mangroven 29. 31.

Manicoré 89. 148. 151. 167. 168.

Manoa 10.

Manoelfluß 65.

Mapirital 261.

Marajó 33.

Marajó-Bai 9. 37.

Marañon s. Amazonenstrom.

Marapity-Enge 87.

Markham, Sir Ch. 145.

Marmellosfluß 89. 135. 136. 167.

Martinhofluß 53. 58. 59. 69.

Martius 14.

Mashishea 229. 230. 242.

Matto Grosso 18. 25. 69. 72. 79. 80. 83. 233.

Maues 79.

Mauesindianer 79. 80.

Maury, Leutnant 15.

Mayorunasindaner 145.

Micuims 42. 43.

Miritypalme 60. 96. 108.

Monteiro, Oberst 90.

Montravel 14.

Morales, Oberst C. 219.

Moskitos 34. 95. 156. 164. 227. 228. 230. 248.

Moß, Rev. Miles 29. 250.

Moura 174.

Mundurucusindianer 51 ff. 68. 121.

Murasindianer 55. 87.

Murez, de 14.

Mutum-Paranáfluß 93 ff.

Nambiquaras 52. 69. 158. 233.

Napo, Rio 9. 11. 12. 191.

Negro, Rio 77. 80 ff. 112. 170 ff. 182. 187.

Neves, Major Tito 167. 168.

Nonuyasindianer 217 ff. 223.

Nüsse, Nußbäume 28. 44. 87. 102. 122. 168.

Obidos 79. 83.

Ocainasindianer 162. 184. 210. 213 ff. 222. 228. 252. 259.

Orbigney, M. d’ 15.

Orchideen 108. 188.

Orejonesindianer 191.

Orellana, Fr. 9. 11. 12. 14. 191.

Orinoko 11. 13. 181.

Orleanstrauch 129.

Oroya 245.

Pachiteafluß 224. 244.

Pammarysindianer 99.

Pampas Sacramento 14. 230 ff.

Panasprache 228. 230. 236. 241.

Pao d’arco 87.

Papageien 42. 60. 109.

Papageienschlange 110.

Pará (Fluß) 22 ff. 32. 33. 37.

-- (Stadt und Staat) 12. 37. 51. 92. 147. 170. 182.

Parábucht 31. 34.

Paraguay 19.

Pará Gummi 28.

Paressisindianer 72.

Pariméfluß 175. 176. 177.

Parintins 7.

Parintintins 65. 98. 105. 117 ff. 136 ff. 153. 158. 165. 168.

Pastazafluß 192.

Paucartambofluß 251.

Pazifischer Ozean 83. 192. 224. 230. 245. 262.

Pebas 190. 191. 210.

Pedras dos Ganchos 87.

Pereira de Lemos, ~Dr.~ B. M. 84.

Perenéfluß 224. 244 ff.

Pernambuco 29.

Perseverança 86.

Peru 10. 15. 19. 28. 29. 103. 144. 170. 187. 190.

Piau (?) 200.

Pichisfluß 244.

Pinzon, B. Y. 9. 14.

Piranha 42. 165. 166. 226.

Pirarucúfisch 79. 225.

Piums 156. 228.

Pizarro, Gonz. 10. 11. 12.

Porto Velho 29. 83. 85. 91. 93 ff. 97. 99. 102. 111. 169.

Prepriocassee 86.

Prescott 11.

Preto, Rio 106.

Puerto Bermudez 244.

Pumas 70.

Punabi-Indianer 181.

Pupunafluß 210.

Purúsfluß 99.

Putumayo 184. 190. 191. 209 ff. 222.

Rabeques, R. 181. 182. 184.

Raleigh, Sir W. 13.

Reiher 42.

Retiro 210.

Rio de Janeiro 51. 182.

„River of Doubt“ 15.

Robuchon, E. 14. 222.

Rodrigues 14.

Rondon, General 15. 45. 83. 84. 148.

Roosevelt, Th. 15. 148. 154.

Roosevelt-Rondon-Expedition 148. 189.

Sala, G. 239.

Salinas 33.

Sandfliegen 43. 156.

Sandflöhe 43. 128. 156.

S. Marcos 170. 176.

Santa-Isabel 174.

Sant’ Anna Nery, Baron 15.

Santarem 43. 44. 76.

Santiagofluß 14. 193.

St. Paul 20.

São Antonio 91. 92. 94.

São Luis 49.

São Paulo 51.

São-Pedro-Missionsstation 90.

Sarayacu (Fluß) 226.

-- (Niederlassung) 226. 227. 229.

Sarsaparille 228. 242.

Saurez, Oberst 15. 92 ff.

Schapú 138.

Schildkröten 67. 163. 188. 202. 226.

Schipibosindianer 238.

Schopfhühner 42.

Schwarzwasserfieber 159.

See der Seekühe 195.

Seekuh 188. 195. 202.

Selfridge 14.

Seringueros 23.

Serpa 80.

Serra de Parintins 12.

Serrano-Indianer 245. 250.

Serra Pacaraima 181.

Serras do Barauana 174.

Shaw 14.

Silber 17.

Sipapo 181.

Smith, Herbert 56.

Smyth, Leutnant 239.

Solimões s. Amazonenstrom.

Sonnenstich 36.

Sotomayor, Juan 239.

Spanien 11. 12.

Spinnen 29. 43. 104.

Spinnenaffen 114. 119.

Spix, von 14.

Spruce 14.

Stärlinge 175.

Stilltegürtel 33.

Stradelli 14.

Surumú 175. 176. 180. 181.

Syphilis 204.

Tabak 183. 218. 260.

Tabatinga 189.

Taboçal 88.

Tacna 210.

Tacuná-Indianer 190.

Tambo 224. 252. 255. 259.

Tapajóz 24. 25. 43 ff. 48 ff. 75. 89. 108. 121. 165. 200.

Tapajóz-Madeira-Plateau 15. 37. 48 ff. 55.

Tapire 98. 109. 111. 162. 201.

Tarapaca 210.

Tarma 247.

Tarumáfälle 112. 172.

Tauapersassu 174.

Telegraphendienst, brasilianischer 15. 72.

Telepatina s. Yagé.

Tigréfluß 192.

„Times“ 19. 185.

Tocantinsfluß 22. 38.

Trinidad 14.

Tuberkulose 68. 204.

Tucanaré 226.

Tucumápalme 108. 163.

Tupidialekt, -sprache 56. 65. 130. 143. 152. 153. 154. 158.

Tupinambarana-Insel 79.

Tupis 39.

Turasindianer 102. 107. 137.

Uapirkanasindianer 178. 180.

Uaupé (Glanzkopf) 183.

Uaupésfluß 182.

Uaupésindianer 68. 166. 182 ff.

Ucayalifluß 52. 108. 145. 146. 166. 224. 225 ff. 259.

Uitotosindianer 210. 213 ff. 222.

Ultimo Retiro 217.

Ungoninosindianer 234. 235. 252 ff.

Uramafluß 194.

Uraricoera, Rio 170. 176. 181.

Urua-Insel 88.

Urubú 42. 77. 132.

Urucurituba 86.

Vaca Marina 192.

Vampir 163. 164. 246.

Vampirindianer s. Kaschibos.

Vaqueros 177.

Velasco 261.

Venezuela 11. 19. 84. 170. 181.

~Victoria regia~ 160.

Vista Alegre 87. 174. 175.

Wallace 14.

Waschbären 130. 138.

Weltkrieg 20.

Wickham 15. 45. 46. 56.

Wildschweine 109. 162. 201.

Woodroffe, J. F. 15.

Yagé 218 ff.

Yaguasfluß 210.

Yáhuafluß 191.

Yáhuas 9. 12. 190. 191.

Yams 129. 183.

Yavari 145. 146.

Ypringa 86.

Yukka 129. 204. 249. 259.

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~VILHJALMUR STEFANSSON~

Das Geheimnis der Eskimos

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~HARRY PHILBY~

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Arabien, die Wiege des Islam, ist das unbekannteste Land der Erde. Der Weltkrieg hat es erschließen helfen. Die Engländer haben zu dem Herrscher der fanatischen Wahhabiten den Verfasser gesandt, der durch wichtige Verträge die Araber an England fesselte. Auf dem Weg vom Persischen Golf zum Roten Meer lernte er Land und Leute gründlicher kennen als je ein Forscher vor ihm. Das Werk ist ein Markstein der Erforschung Arabiens.

~FRIDTJOF NANSEN~

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