Chapter 14 of 15 · 190 words · ~1 min read

VIII.

(Am 16. November erhält Pjotr Iwanowitsch durch die Stadtpost zwei Briefe. Er erbricht den ersten und entnimmt dem Kuvert ein zierlich zusammengefaltetes blaßrosa Blättchen. Die Handschrift ist die seiner Frau. Gerichtet ist es an Jewgenij Nikolajewitsch, geschrieben den 2. November. Im Kuvert befindet sich sonst nichts. Pjotr Iwanowitsch liest:)

Lieber Eugène! Gestern war es völlig unmöglich. Mein Mann war den ganzen Abend zu Haus. Komm aber morgen unbedingt um Punkt elf. Um halb elf fährt mein Mann nach Zarskoje und wird erst um ein Uhr zurückkehren. Ich habe mich die ganze Nacht geärgert. Danke für die Zusendung der Nachrichten. Welch ein Haufen Papier! Hat sie das wirklich alles selbst geschrieben? Übrigens, der Stil geht an. Noch einmal: Hab Dank. Ich sehe, daß du mich liebst. Sei mir nicht böse wegen gestern und komm morgen unbedingt! A.

(Pjotr Iwanowitsch erbricht den zweiten Brief.)

Pjotr Iwanytsch!

Mein Fuß hätte ohnehin niemals mehr Ihre Schwelle überschritten: Sie haben ganz überflüssigerweise Ihr Papier verschmiert.

In der nächsten Woche verreise ich nach Ssimbirsk, doch als unschätzbarer und bester Freund verbleibt Ihnen: Jewgenij Nikolajewitsch. Wünsche angenehmen Zeitvertreib. Wegen der Galoschen bitte ich, sich nicht zu beunruhigen.