Chapter 25 of 26 · 3996 words · ~20 min read

Part 25

Um ein wenig hinter die Geheimnisse der Hypnose zu kommen, muß man die Einschläferung der Vp und die infolge dieser Einschläferung entstehende Befehlsautomatie auseinanderhalten. Die Einschläferung ist eine eigenartige Einwirkung auf die noch wachende Vp, sie ist darum der +Wachsuggestion+ gleichzusetzen. Mit ihr haben wir uns zunächst zu befassen. Die Verkennung des namhaften Unterschiedes zwischen Denken und anschaulichem Vorstellen ließ keine rechte Klarheit in dieser Frage aufkommen. Wenn ich jemandem suggeriere: dort auf dem Boden liegt eine Münze, und der Betreffende daraufhin eine Münze sieht und sie mir im einzelnen beschreibt, so liegen da zwei ganz verschiedene Prozesse vor: die Überzeugung von dem Vorhandensein der Münze und deren anschauliche Vorstellung. Beide können unabhängig voneinander erzeugt werden. Ein Individuum von scharfen Sinnen, aber schwacher Vorstellungsbegabung oder abgelenkter Einstellung, wird vielleicht meinen Worten glauben, weil es gar keinen Grund hat, an ihnen zu zweifeln, wird aber antworten: ich kann sie nicht entdecken. Anderseits kann ich die Vorstellungskonstellation einer Vp wenigstens grundsätzlich so leiten, daß sie, wenn ich sie später auf einen Gegenstand hinweise und sie ohne jede Suggestion befrage: was sehen Sie dort? antwortet: eine Münze. Die Erzeugung einer nur subjektiv bedingten Vorstellung ist also etwas anderes als die Suggestion. Erstere ist prinzipiell auch bei einem Tiere möglich, letztere nicht. +Die Suggestion setzt stets eine Einsicht voraus+: einmal, weil sie dem Subjekt einen Sachverhalt beibringt, der, wie oben gezeigt wurde, nur mittels des Denkens zu erfassen ist; zweitens, weil sie zu einer nicht einfachhin unbegründeten Überzeugung führt. Die suggestiv beeinflußte Person stützt sich zum wenigsten auf die Autorität des Sprechenden. Die Suggestion wird darum begünstigt durch alles, was die Autorität des Suggerierenden erhöht, sowie durch alles, was eine kritische Haltung der Vp ausschließt. Darum sind Kinder, Frauen und Ungebildete leichter suggestiv zu behandeln als an kritisches Denken gewöhnte Erwachsene. Die bekannte Definition der Suggestion als der Einführung einer kritiklos aufgenommenen Vorstellung, die sich unbehindert auswirken kann, legt darum eine irrige Anschauung nahe. Es handelt sich nicht um die Erzeugung von Vorstellungen, sondern um die von Gedanken, von Überzeugungen, allerdings unter Ausschaltung der Kritik. Der suggerierte Inhalt lebt sich sodann nicht, einem eingeführten Bazillus vergleichbar, automatisch aus, sondern das Individuum benimmt sich ganz rational der erworbenen Überzeugung gemäß. Dabei unterstützen sich Überzeugung und anschauliche Vorstellung gegenseitig. Die Überzeugung von dem Vorhandensein einer Münze veranlaßt das illusionsartige Auftreten der anschaulichen Vorstellung der Münze, und dies hinwiederum bekräftigt die Überzeugung.

Anders ist wohl folgende Suggestionswirkung zu verstehen. Der Arzt hebt den Arm eines Kranken hoch mit den Worten: Ihr Arm ist ja gelähmt, und der Kranke vermag den Arm nicht mehr herabzulassen. Hier wird auch eine Überzeugung in dem Patienten geweckt. Indes nach all unserem Wissen hat eine Überzeugung keinen unmittelbaren Einfluß auf das Können oder Nichtkönnen. Hier haben wir es wohl mit einer Störung des assoziativen Ablaufes zu tun. Auch die best erlernte Reihe kann durch eine gründliche Ablenkung gestört werden: Der Geistliche, der sein Vaterunser schon tausendemal für sich und hundertemal laut vor der Gemeinde gebetet hat, wird stecken bleiben, wenn ihm während des Betens ernsthaft die Sorge kommt, ob er die Worte wohl richtig aufsagen werde. Die intensive Ablenkung der Aufmerksamkeit, namentlich wenn sie mit stärkeren Gefühlen verbunden ist, leitet die psychophysische Energie, so müssen wir es uns im Einklang mit allem Früheren denken, von den betreffenden Vorstellungsbahnen ab und sammelt sie auf einen anderen Punkt. Der Glaube an die Worte des Arztes, verbunden mit dem nicht geringen Schreck, läßt den Patienten seine ganze Aufmerksamkeit auf diese Mitteilung richten und entzieht ihm die zur Armbewegung benötigte psychophysische Energie.

Die Einleitung der Hypnose bedient sich nun zunächst der eigentlichen Suggestion: Sie werden müde werden und einschlafen. Dann sucht sie aber auch die zum Schlafkomplex gehörigen anschaulichen Vorstellungen zu wecken: die Vp muß sich bequem hinlegen; sie muß die hochgehaltenen Finger des Hypnotiseurs fixieren und dadurch ihre Augenmuskeln ermüden; sie folgt dann den unbemerkt sich senkenden Fingern mit den Augen, wodurch ein Zufallen der Augenlider aus Schläfrigkeit vorgetäuscht und andere zum Einschlafen gehörige Vorstellungen reproduziert werden. Dies alles stärkt natürlich die Überzeugung von der suggestiven Macht des Hypnotisators. Ganz ähnlich wie der Mittagsschlaf gelingt auch der hypnotische nach mehreren Wiederholungen besser. Die Erscheinungen im hypnotischen Schlaf werden nun im wesentlichen begreiflich, wenn wir uns ihre Bedingungen vergegenwärtigen. +Die Hypnose ist ein Schlafzustand.+ Es gilt also alles, was über Schlaf und Traum gesagt wurde. Sie ist jedoch kein voller aus der Ermüdung stammender Schlaf, sondern ein +assoziativ herbeigeführter+. Somit wird dem Zentralorgan nur ein Teil seiner Energie entzogen, und die Ausschaltung des motorischen Apparates ist keine vollständige. Weiterhin ist es ein Schlaf, in welchem die Bewußtseinsinhalte einer +systematischen Leitung von außen+ unterliegen. Und endlich ein Zustand, bei dem die +Suggestion+ im eigentlichen Sinne wirksam bleibt. Vielleicht ist es gerade aus dem letztgenannten Grunde so wichtig, daß die Hypnose nicht durch irgendwelche Einschläferungsmittel, sondern durch die Einsicht der Vp, daß sie einschlafen werde, eingeleitet wird. Aus den aufgezählten Bedingungen wird man nun die verschiedenen Erscheinungen der Hypnose ohne Schwierigkeit ableiten können. Nur auf einzelne Fragen sei noch kurz eingegangen.

Es schien, als ob die Vpn auch gegen ihren Willen hypnotisierbar seien; denn trotz ihres entschiedenen Widerwillens verfielen sie dem hypnotischen Schlaf. Erinnern wir uns an die Ausführungen über das assoziative Äquivalent, so wird uns weder diese Tatsache noch die entgegengesetzte Behauptung wundernehmen. Das bloße „ich will nicht“ nützt eben nichts, wenn nicht auch die Verhaltungsweise bereit steht, durch die es in die Tat umgesetzt wird. Wer nicht hypnotisiert sein will, muß eben ein Verhalten annehmen, das der Einschläferung durch einen fremden Willen widerstreitet: er darf nicht an die Versicherung des Hypnotisators, er, der Patient, werde bald einschlafen, glauben und darf jene seelische und körperliche Haltung nicht annehmen, die man zum Zwecke des Einschlafens aufsucht. Daran lassen es solche fehlen, die gegen ihren Willen hypnotisiert werden. Eine eigentliche Willenslähmung in der Hypnose selbst brauchen wir ebensowenig anzusetzen wie beim Traum. Nur sind ähnlich wie dort die zu einer besonnenen Wahl erforderlichen Reproduktionen eingeengt. Auch die posthypnotischen Suggestionen lassen die Willenskraft des Individuums unangetastet. In der Hypnose wird nämlich der spätere Zeitpunkt assoziativ mit der auszuführenden Handlung bzw. der ihr zugehörigen Zielvorstellung verknüpft. Naht dann der Augenblick, so steigt in der Vp jene Zielvorstellung wie ein Einfall auf, und sie verspürt eine Neigung zu jener Handlung. Dieser Neigung gibt sie nach, falls die Handlung ihr nicht gar zu sehr widerstrebt. Eine Behinderung der persönlichen Freiheit und Verantwortlichkeit liegt darin nicht. Denn der Hypnotisator hat ihr nur den Gedanken und eine gewisse Neigung zur Ausführung beigebracht; nur kennt die Vp den Ursprung dieser Neigung nicht. Die Ausführung hingegen liegt ganz bei ihr, gerade so, wie wenn sie im Wachzustand von einem Dritten zu einer bestimmten Handlung überredet werden soll. Übrigens gelingt die Termineingebung nicht bei allen Individuen. Verlangt aber die posthypnotische Suggestion eine sehr umständliche Handlung, so sollen manche Individuen von selbst in den hypnotischen Zustand zurückfallen.

Literatur

A. +Forel+, Der Hypnotismus (1911).

NAMENVERZEICHNIS

Ach 141 ff., 187, 231 ff., 253

Alrutz 54

Aristoteles 3, 183

Baade 13, 25

Bain 3, 211 f.

Becher 58, 60, 151 ff., 175

Bell 64

Benussi 131

Berkeley 183, 257

Bethe 129

Betz 74

Boldt 172

Braille 98

Brentano 5, 138, 197, 200

Broca 161

Brühl 68

Brunswig 177

Bühler 66, 70, 84, 109, 110, 125, 179, 181 ff., 200, 237, 262, 265

Cathrein 271

Claparède 202, 284, 289

Comte 4

Czermak 113

Dalton 33

Descartes 3

Dessoir 6

Dor 84

Dürr 249, 253

Ebbinghaus 34, 58, 66, 70, 148, 163, 161 f., 249, 269

Edelmann 42

Ehrenfels 123

Ellis 42

Ephrussi 167

Ettlinger 67

Ewald 48

Exner 131, 133

Fechner 4, 69, 72, 76, 107, 272, 274, 276

Forel 295, 298

Fourrier 43

Franke 269

Freud 286, 289

Frey, M. v. 57, 65

Frings 173

Fröbes VI, 27, 31 f., 64, 96, 99, 115, 145

Fröhlich 29, 38

Gall 162

Galton 184

Goldscheider 64

Graßmann 26

Griesbach 97

Hacker 281 f., 289, 293

Haenel 112

Hartley 3

Heiler 281

Helmholtz 4, 19, 26, 28, 35, 41 f., 47, 76, 78, 84

Henning 49, 51 f., 109, 260

Herbart 81, 251

Hering 4, 21, 28, 38, 56, 84, 86, 92, 109

Heymans 206

Höffding 202

Horwicz 4

Hume 3, 209

Husserl 5

Jaensch 29, 104, 105

James 9, 139, 145, 220, 281

Janet 148

Jaspers 280

Jost 168

Karpinska 95

Katz 25, 109, 110

Klemm 6, 101, 116

Köhler 287

König 42

Koffka 130, 230

Kreidl 61, 63

Kries, v. 31, 34

Krötzsch 264

Kroh 105, 106

Kuenburg, M. v. 132

Külpe 4, 6, 122, 138, 140, 276

Lange 139, 220

Lasersohn 132, 136

Langfeld 25

Leibniz 78

Lehmann, A. 141, 141 f., 160, 202

Lehmann, E. 279

Lemaitre 107

Lenzberg 108

Leschke 145

Lessing 283

Lewin 235

Liepmann 230, 241

Lindworsky 5, 81 f., 90, 106, 122, 151, 157, 175, 178, 183, 187, 193, 196, 206, 238, 241, 255

Linke 132

Linné 51

Lipps 5, 78

Locke 3, 181 f.

Lotze 4, 81, 100, 130, 148

Mach 28, 116, 249

Mager 253

Marbe 197

Maudsley 4

Meißner 57

Messer 20, 197

Meumann 148, 168

Michotte 129, 141 ff., 178, 228

Mill 3

Moll 294

Mosso 225

Müller-Freienfels 260

Müller, G. E. 28, 34, 38, 72, 130, 154, 157, 163, 202, 232, 249

Müller, J. 67

Müller-Lyer 125

Münsterberg 148, 252

Nagel 46, 50, 59, 62

Nahlowsky 145

Newton 26

Oesterreich 211 f.

Offner 175

Parinaud 34

Pauli V, 14, 25, 74, 127

Pfänder 20, 148

Pilzecker 157

Poppelreuter 96, 156, 157

Preyer 264

Priestley 4

Prüm 151, 228

Rademacher 281

Ramon y Cajal 34

Révész 40

Ribot 148, 225, 249, 260

Rosenberg 207

Saedler 292

Schaefer 34

Schapp 186

Scheler 218

Schultze 34

Schumann 125, 131, 177

Schwarz 148

Schwiete 148, 185

Segal 106, 258

Seifert 122

Selz 171 f., 191 f., 235, 255

Sigmar 235

Spearman 101, 111 f., 116

Spencer 147

Starbuck 280

Stern, W. 14, 132, 208

Stern, W. u. C. 208, 266

Sterneck, v. 111

Störring 65, 146, 193, 225

Stratton 87

Straub 96

Strümpell 283

Stumpf 23, 40, 41 ff., 71 ff., 139, 145, 232

Thomas von Aquin 183

Thunberg 56, 59

Titchener 15 22, 75, 111 f.

Trömner 286

Vierkandt 269

Vold 293

Weber 4, 56, 64, 69, 99

Weinmann 68

Werner 131, 266

Wernicke 161

Wertheimer 125, 131 ff.

Westphal 178

Weygandt 288

Witasek 184

Wundt 4, 6, 62, 73, 79, 81, 100, 129, 142, 148, 197, 220, 248, 252, 266

Young 35

Ziehen 6, 138, 147

Zwaardemaker 42, 51

SACHREGISTER

Abstraktion 121 ff. negative 122 positive 122

Achsenzylinder 159

Adaptation 34

Adaptationsfähigkeit 246

Aehnlichkeitsgesetz 155

Aequivalent, assoziatives 231 ff.

Aesthesiometer 96

Aesthetischer Eindruck 271 assoz. und direkter Faktor 274

Aetherwellen 23

Affekte 219, sthenische, asthenische 220

-- Begleiterscheinungen 220

-- Theorie 220

Agraphie 162

Alexie 162

Allgemeinvorstellungen 183

Amnesie 211

Amplitude 24, 42

Analyse 14

Annahme 199

Anomalien des Selbstbewußtseins 211

Anosmie 51

Antizipierendes Schema 122, 173, 193, 230, 254 258, 307

Aphasie 162

Apperzeption 251

Assimilation, Dissimilation der Sehsubstanz 37

Assoziationen, überspringende 170

-- Nebenassoziationen 161 ff.

Assoziationsfasern 160

Assoziationsforschung, Methodik der 161 ff.

Assoziationsgesetze, besondere 161 ff.

-- -reaktionen 165

-- -täuschung 85

Assoziative Mischwirkung 172, 266

Aufgabe u. det. Tendenz 229

Aufmerksamkeit 169

-- Arten der 242

-- Bedingungen der 241 ff.

-- Begleiterscheinungen der 243

-- -bewegung 241 ff.

-- Eigenschaften 243

-- und Gefühl 248

-- Geschwindigkeit 246

-- Hilfsmittel 242

-- Konzentration 244

-- Schwankungen 245

-- Störungen 251 ff.

-- Theorie 241 ff.

-- Wirkungen 243, 247

-- Umfang 243

Auflösungsvermögen 84

Aufrechtsehen 81 ff.

Aufsageversuche 168

Augenmaß 84

Ausdrucksbewegung 261 f.

Aussage 201 ff.

Ausschaltmechanismus 284

Bahnungstheorie 249

Begriffe 181 ff.

-- Arten der 186

-- Bedeutung 185

-- mit anschaulichem Einschlag 186

Begründen 192

Behalten, unmittelbares 166

Bekanntheit, Kriterien der 203

-- von Sachverhalten 153

Bekanntheitsqualität 202, 204

Bericht 201 f.

Berührungsgesetz 155

Beschreibung der Erlebnisse 8

Bewegung 62

-- Arten der 237

-- aktive, passive 63

-- Scheinbewegungen 134

-- autokinetische 135

-- Bewegungsempfindung 131

-- -Nachbild, negatives 136

-- -Wahrnehmung 131 ff.

-- Feinheit der 133

-- Theorie der 131

Bewußtheit, leibhafte 280

Bewußtsein 10, 151 ff.

-- Form 251

-- Inhalt 251

Beziehen, aktives 111 ff.

Beziehungserfassung 117, 171 f.

-- und Urteil 191 ff.

Binnenkontrast 27

Blendung 35

Blinde 91 ff.

-- Zone der Rot-grün-Blindheit 32

Bogengänge 61

Brocasches Zentrum 161

Dämmerungsapparat 34

Dauer 125

Dauerschwelle 127

Deckpunkte 90

déjà vu 205

Dendriten 159

Denken 119

-- produktives 191 ff.

-- schlußfolgerndes 181 ff.

Depersonalisation 211

Determination, spezielle 231 ff.

Differenzton 44

Dingerfassung 171 ff.

Dissonanz 41, 71 ff.

Doppeltsehen 89

Drehschwindel 62

Druckempfindung 56

Druckgefälle 57

Dunkeladaptation 31, 32

Duplizitätstheorie 33

Dynamograph 144

Eidetiker 101 ff.

Einauge 81 ff., 87

-- Unvollkommenheiten des 81 ff.

Eindringlichkeit 23

Eindruck, absoluter 178, 181

-- aesthetischer 271 ff.

Eindrucksmethode 141, 144

Einfachsehen 81 f.

Einprägung, Wille zur 169

Elemente 16

Empfindung 16

-- Abklingen der 31

-- Ansteigen der 30

-- Analogien der 143

-- Akt 17

-- Ausdehnung 19

-- Dauer 19

-- Definition 18

-- Eigenschaften 18

-- höhere 20

-- niedere 48

-- Inadäquatheiten 84

-- Inhalt 17

-- isolierte 25

-- kinästhetische 63

-- Komplexe 71 ff.

-- Qualität 18

-- Schmerz- 57

-- statische 61 ff.

Empfindungskreise 99

Empirismus 81 ff., 95

Endbäumchen 159

Entdecken 191 f.

-- von Sachverhalten 119

Enthymem 191

Entschluß 233

Entwicklungen, religiöse 280

Erfinden 191 f.

Ergograph 144

Erinnerung 201 ff.

-- Fälschung der 205

-- Kriterien der 201 f.

Erinnerungsoptimismus 225

Erlernungsmethode 164

Erkennen von Sachverhalten 119

-- von wahrgenommenen Gegenständen 185

Erkenntnisleistungen, höhere 171 ff.

Ermüdung 97, 169

Ersparnisse, Methode der 164, 168

Ethik 270

Experiment 12

-- ausführendes 14

-- auslösendes 14

-- darstellendes 13

-- Forschungs- 13

-- gemischtes 14

-- halbwissentliches 14

-- wissentliches, unwissentliches 14

-- Kausal- 13

-- messendes 13

-- Prüfungs- 13

-- Schreibtisch- 14

-- vollkommenes 14

-- unvollkommenes 14

Farben 20

-- Auffassung der 28

-- bunte, neutrale 20

-- Farbenblindheit 32

-- periphere, totale 32

-- Erklärung der Farbenblindh. 36

-- Intensität der 22

-- Erscheinungsweisen der 101 ff.

-- Flächenfarben 25, 108

-- Gedächtnisfarben 109

-- Oberflächenfarben 25, 28, 108

-- -gleichung 26

-- Helligkeit der 21 ff.

-- komplimentäre 26

-- -konstanz 109

-- -kontrast 27, 29

-- -mischung 25

-- Mischfarben 26

-- -ton 24

-- -oktaeder 22

-- Theorien des Farbensehens 35, 109

-- -viereck 21

-- Sättigung der 24

-- Urfarben 21

Fausse Reconnaissance 201 f.

Fechnersches Gesetz 71 ff.

Fläche, optischer Eindruck der 81 ff.

Fleck, blinder 83, 132

Florkontrast 27

Folgesatz 220

Fovea 34

Frage 201 ff.

-- -bogen 14

-- Sachverhalts- 200

-- Schein- 200

-- Suggestivfragen 208

-- Überzeugungsfragen 200

Fremdfinden 205

Funktionslust 145

Ganglienzelle 159

Gebet 271 ff.

Gebräuche 261 ff.

Gedächtnis, psychisches 171 ff.

Gefühle 131 ff.

-- und Aufmerksamkeit 248

-- Arten der 211 ff.

-- Begleiterscheinungen der 144

-- Beziehungen zu andern Funktionen 221 ff.

-- und Denken 189

-- -dimensionen 131 ff.

-- Dreidimensionalität der 140

-- Eigenart der sinnlichen 131 ff.

-- Eigenart der höheren 211 ff.

-- und Empfindung 141

-- Einteilung der höheren 211 ff.

-- Erinnerung an 153

-- und Erinnerung 225

-- Ernst- 216, 218

-- Erscheinungsweisen der höheren 214

-- -gedächtnis 223

-- Gemein- 142

-- Gesetzmäßigkeiten des Gefühlslebens 221 ff.

-- Gewinn-, Verlust- 217

-- höhere 211 ff.

-- Methode der Herstellung 141

-- Methoden der Gefühlsforschung 141

-- Kontrastgesetz 222

-- Lebens- 142

-- Lösung der 142

-- Phantasie- 216, 218

-- Gefühlsqualitäten 131 ff.

-- Reihenmethode 141

-- Reproduktionsmethode 144

-- Schein- 218

-- Theorie der sinnlichen 141 ff.

-- Theorie der höheren 211 ff.

-- Tiere, höhere G. der 219

-- -ton 138

-- Übertragung d. Gefühlstöne 142

-- Total- 142

-- Verbindung der 142, 211 ff.

-- Verschiebung, gegenständliche u. zeitliche 223

-- Unlustgefühle 169

-- Vorstellung und 146, 224

-- Wert-, Unwert- 217

-- und Willenshandlung 224

Gehirn 151 ff.

-- Methoden der G.forschung 160

-- Stellvertretung beschädigter Gehirnpartien 161

Gehörempfindung 38

-- Qualität der 40

-- Theorie der 45

Gelenkflächen 65

-- -kapseln 65

Gemeinschaft 261 ff.

Geradheitseindruck 84

Geräusche 38

Geräuschreiz 43

Geruchsempfindung 51

-- Reize der 52

-- Theorie der 52

-- Geruchskörper 52

-- Mischung der 52

-- Aufhebung der Teilgerüche 52

-- Wettstreit der Teilgerüche 52

Geschmacksempfindung 48

-- Mischung der Geschmäcke 49

-- Geschmacksknospen 50

-- Qualitäten des Geschmacks 48

-- Geschmacksreize 50

-- Umstimmung des Geschmacks 50

Gesichtsempfindung 20

Gesichtspunkte 122, 171 f.

Gestalt, rhythmische 130

-- -wahrnehmung 121 ff.

Gewißheit 181 ff.

Gewissen 270

Gewöhnung 229

Gottesglaube 271 ff.

Grenzmethode 70

Halluzination 182

Haschischgenuß 128

Hautempfindung 64

Heiligkeit 281

Helladaptation 31 f.

Hellapparat 34

Helligkeitsempfindlichkeit 32

-- -kontrast 27

-- Maximum der Helligkeit 24, 31

Hemmung, effektuelle, generative 171 f.

-- rückwirkende 172

Hemmungstheorie 248

Herstellung, Methode der 70

Hilfen (Konstellation) 171

Hilfen- Methode der (Assoziation) 164

Hitze 54

Horopter 90

Hypnose 291 ff.

Ichbewußtsein 201 ff.

-- Doppel- 212

-- gesellschaftliches, persönliches 208, reines 209

-- Spaltung des 212

-- Substantialität des 211

Ideenassoziation 158

Illusion 110, 182

Indifferenzpunkt der Haut 55

Innervationsempfindung 64

Instinktbewegung 237

Inspiration 260

Intensität 19

-- -änderung, reine 19

-- der Aufmerksamkeit 244

Irradiation 85, 223

Irrationalität 267

Jetzt 129

Jucken 56

Kälteempfindung, paradoxe 55

-- -punkt 55

Kardiograph 144

Kategorien 181 ff., 187

Kinematograph 135

Kitzel 56

Klangfarbe 41

Klangverwandtschaft 79

Körperbewegung 161

Kombinationstöne 44

Komplexbildung 171 ff.

-- -ergänzung 171 f., 179

Komplexe, Entstehung der 171 ff.

Komplikationsversuche 129, 248

Konsonanz 41, 43, 71 ff.

Konstanzmethode 71

Konstanz der Farben 109

Konstellation 171 ff.

Kontrastgesetz 222

-- sukzessiver Kontrast 29

Korrelation 254

Kraft (Motive) 229

Kraftempfindung 64

Kraftsinn 65

Kriterien 189

-- der Bekanntheit 204

Kultur, Konstanz der 261 f.

Kunst 271 ff.

-- Entstehung der 271 ff.

-- Entwicklung der 271 ff.

Lage 62

-- Körper- 60

-- der Körperglieder 63

-- -wahrnehmung 111 ff.

Leidenschaften 221

Lernen, sinnvolles 174

Lernstoff, Einfluß des 167

Lichtinduktion, gleichsinnige 30

Lokalisation, allgemeines Gesetz 114

-- der Schallreize 115

-- der Tastreize 112

Lokalzeichen 81

Luftperspektive 88

-- für Töne 115

Lüge des Bewußtseins 228

Mark, verlängertes 159

Maßformel 73

Meißnersche Tastkörperchen 57

Methoden 11 ff.

-- Lösungsmethode 251 f.

Mittel, arithmetisches 72

Monotheismus 278

-- Urmonotheismus 278

Motiv, Wesen 226

-- Arten 221 f.

-- Wirksamkeit von 221 f.

Muskelempfindung 279

Nachbild, negatives, positives 29

Naßeindruck 54

Nativismus 81 ff., 94

Naturwissenschaft 8

Nebeneindruck 177 (Vergleichung)

Nervensystem 151 ff.

nervus vestibularis 61

Netzhaut 34

-- Umstimmung der 29

-- örtliche Verschiedenheiten 31 f.

Neuronen 159

Nystagmus 136

Ohr 41 f.

Opfer 279

Organe 57

-- Empfindlichkeit der inneren 60

-- -empfindungen 59

Ortssinn 112

Ortswert 81 f.

Otolithen 61

Parakusie 40

Parallaxe 88

-- binokulare 93

Paramnesie, reduplizierende 205

Paraphantasie 185

Perimeter 32

Perseveration 151 ff.

Phänomenologie 5

Phantasie 256

-- im engeren Sinn 258

-- im weiteren Sinn 251 ff.

-- Eigenschaften der 257

-- Leistungen der 251 ff.

-- -lügen 205

-- Theorie 251 f.

Phobie 252

Polytheismus 278

Plethysmograph 141 f.

Pneumograph 144

Präsenzzeit, psychische 129

Projektionstheorie 86, 92

Pseudoempfindung 109

Punkte, identische 90

-- korrespondierende 90

Psychoanalyse 293

Psychologie, Aufgabe der 6, 9

-- Arten 15

-- Assoziations- 3, 6

-- Eigenart der experimentellen 6

-- Geschichte d. experimentellen 2

-- Methoden der 11 ff.

-- Quellen der 10

-- theoretische 5

Psychophysik 68

-- Aufgaben der 69

-- Methoden der 61 ff.

Purkinjesches Phänomen 25

Qualitätenreihe 20

Querdisparation 93

Raumlokalisation 115

Raumschwelle 96

-- Bestimmung der 96, 99

Raumsinn 97

-- der Haut 96

Randkontrast 27

Recht 261 ff.

Rechtshänder 161

Reize, äquivalente 70

Reiz, äußerer 23

Reizverhältnisse 70

Reizfindung, Methode der 70

Reflexbewegung 237

Reflexbogen 159

religiöse Entwicklungen 281 ff.

Reproduktion 151 ff.

-- Hauptgesetz der 156

-- -tendenz 154, 235

Resonatoren 41

Richtigkeit, logische 191

Rückenmark 159

Rückenmarksreflexe 159

Sachverhalt 117

-- Entdecken und Erkennen 119

-- Gedächtnis von 153, 171 f., 181

Schema, antizipierendes, 122, 173, 193, 230, 254, 258, 307

Schlaf 281 ff.

-- Tiefe des 282

-- Theorie des 281 ff.

-- traumloser 283

Schluß, naturgemäßer 181 ff.

Schmerzpunkte 58

Schmerzqualitäten 58

Schöne, das 272

Schwebungen 44, 78

Schwelle 69

Schwereempfindung 64

Seele, substantielle 8

Sehfelder, Wettstreit der 91

-- -größe 111 ff.

-- -purpur 34

-- -richtungen, Gesetz der identischen 92

-- -richtung des Doppelauges 91 ff.

-- -schärfe 84, 132

-- -substanz, Dissimilation der 37

Selbstbeobachtung 11

-- rückschauende 12

Silbenreihe, Länge einer 166

Sicherheit des Urteilens 199

Simultankontrast 27

-- -vergleich 176

Sinnesenergie, Gesetz der spezifischen 66

Sinusschwingung 42

Sitte 261 ff.

Sittlichkeit 261 ff.

Spannungsempfindung 64

Sphygmograph 144

Sprache, Änderung 165

-- Auslösung 261 ff.

-- Bedeutungswandel 266

-- Darstellung 262

-- Entstehung 261 ff.

-- Entwicklung 261 ff.

-- Kundgabe 262

-- Leistungen 261 f.

-- Theorie 262

-- -Verständnis 162

Sprechbewegungen 163

Stäbchen 34

Statistik 14

Stereoskop 93

Stimmungen 221

Stimulus-error 75

Streben, negatives 227

-- unwillkürliches 151, 251 f.

Stroboskop 135

Substanzbegriff 179

Substitution 154, 156

Suggestion 291 f.

-- posthypnotische 298

Summationston 45

Sukzessivvergleich 177

Syllogismus 189

Synästhesien 101 ff.

Täuschung (Gestaltwahrnehmung) 125

-- des Tastsinnes 113

-- aristotelische 113

Talbotsches Gesetz 31

Tastraum der Blinden 91 ff.

-- Theorie des 99

-- -zusammenziehung 99

Tastzirkel 96

Temperaturempfindung 53

-- Theorie der 55

Temporalzeichen 55, 130

Tendenz, determinierende 221 ff.

Termineingebung 297

Test 13

Tiefensehen des Einäugigen 87

-- des Doppelauges 92

Tiefensehschärfe 93

Tiefenwahrnehmung, Ursprung der binokularen 91 ff.

-- sekundäre Faktoren der 88

Tierauge 35

Tonempfindung, Reize der 42

-- Helligkeit der 40

-- Theorie der 45

Tonhöhe 39

-- Grenzen der 42

-- -formanten 40

-- -inseln 47

-- -lücken 47

-- Ober- 71, 78

-- -stärke 39

-- -verschmelzung 41, 43, 71 ff.

Traum 281 ff.

-- Denkfunktion im 291

-- Eigenschaften des 287

-- Empfindungen im 291

-- Gefühle im 289, 292

-- Gegenstand 292

-- Theorie 281 ff.

Treffermethode 164

Trieb (Aufmerksamkeit) 151, 251

Typenbilder Galtons 183

Typen, religiöse 281

Unterschiedsschwelle 70

Unterstützungstheorie (Aufmerksamkeit) 248

Ursächlichkeit 179

Urteil 191 ff.

-- Arten des 197

-- aktives Moment beim 198

-- -findung, Methode der 70

-- Theorien 191 ff.

-- Wollen beim 198

-- Vergangenheits- 181 f., 201, 201 f.

-- Urvater 278

Verant 89

Vergangenheitsmoment 201

Vergessen 161 ff.

Vergleich 14

Vergleichung 176

Verhör 207

Verlustgefühle 217

Vokalität der Töne 40

Voluntarismus 6

Vorstellung 180

-- absolute 101 ff., 181, 183

-- freisteigende 154, 157

-- -assoziation 158

-- Bewegungs- 231 ff.

-- -bewegung, freie 251 f., gebundene 251 f.

-- Eigenschaften der 103

-- -entfaltung 157

-- -erneuerung 151 ff.

-- und Gefühl 146, 224

-- Ober- 230

-- -reproduktion, diffuse 193

-- -typen 106, 109

-- und Wahrnehmung 181 ff.

Wachsuggestion 295

Wärmepunkte 55

Wahlakt 149

Wahrnehmung 181 ff.

-- Eigenschaften 105

-- der Veränderung 132

-- Wirklichkeitscharakter der 181 f.

Webersches Gesetz 71 ff.

Werturteil 224

Widerstandsempfindung, paradoxe 61 f.

Wiedererkennen 201 ff.

-- falsches 201 f.

-- -methode 164

Wiederholungen 161 ff.

Willensbeeinflussung 229

Willenshandlung, äußere 231 ff.

-- innere 241 ff.

-- zusammengesetzte 232

-- und Bedeutung 231

-- Bewegung, ideomotorische 236

-- und Gefühl 224

-- und Relation 179

Willkürhandlungen 238

Willenskraft, Messung der 231 ff.

Willensakt, Qualitäten des 150

-- -stärke 231 ff.

-- Theorien 141 ff.

-- -vorgang, einfacher 231

-- Wirkungen des Willensaktes 221 ff.

-- Untersuchung, experimentelle 141 ff.

Willenszug 151

Wollen 141 ff.

-- elementares 151

-- isoliertes 151

-- Intensität des 150

Wissen, latentes 178

Winkelverschiebung 88

Wortverständnis 183

Zapfen 34

Zeitgestalten 130

-- -schwelle 127

-- -sinn 125

-- -strecken, Vergleichung der 127

-- -theorie 130

-- -verschiebung 129

-- -wahrnehmung 121 ff.

Zentralwert 72

Zeugnis 207

Zyklopenauge 92

Zusammenfassung (Komplexe) 174

Zweifaktorentheorie 109

Ferner erschienen in der

PHILOSOPHISCHEN HANDBIBLIOTHEK

Band I

Einleitung in die Philosophie

von Professor Dr. Josef Anton Endres

8ᵒ Seiten 195 (G) geh. M. 4.50, in Halbleinen M. 6.30

„+Der Tag+“: Das Endressche Werk stellt sich als eine philosophische Enzyklopädie dar, die nicht nur die Aufgabe der Philosophie, ihre Begriffe und ihre Einteilung, ihre Richtungen, Schulen, Ziele und Methoden schildert, sondern, was besonders wichtig, bei allen ihren Darlegungen den Einblick in die geschichtliche Entwicklung der einzelnen Fragestellungen, Begriffsbildungen, Ausdrücke, Disziplinen und Methoden übersichtlich erschließt.

Band II

Geschichtsphilosophie