Chapter 27 of 28 · 3982 words · ~20 min read

Part 27

Während des Aufenthaltes der Expedition zu Tabora, wo wieder eine Reorganisation derselben erfolgte, bedrängten die Wangoni stark die Uramboleute; es wurde daher der noch immer kranke Chef v. Bülow mit seinen aus Mpapua mitgenommenen 25 Mann nach Urambo abgesandt, zugleich auch in der Absicht, daß ihm dort in gesünderer Gegend Gelegenheit geboten würde, sich zu erholen. Die Wangoni drängten indes auch nach der Ankunft Bülows in Urambo immer mehr nach und berichtete Bülow an den Pascha, daß die ganzen Wangoni im Kriege gegen Urambo liegen. In Folge dessen sandte am 25. August +Dr.+ Emin Pascha den Lieutenant Langheld mit Feldwebel Kühne und 70 Mann und den beiden von Sikke ausgelieferten Geschützen ab, um den Uramboleuten im Verein mit Bülow zu helfen. Es war verabredet worden, daß der Pascha mit +Dr.+ Stuhlmann und dem anderen Teil der Expedition alsdann Langheld folgen wollte und sich die gesamte Expedition weiterhin in Usongo vereinigen sollte.

Bülow und Langheld versuchten die Zwistigkeiten der Uramboleute und Wangoni im guten auszugleichen, doch vergeblich; nach vielen fruchtlosen Verhandlungen marschierten sie mit über 2000 Uramboleuten den Wangoni entgegen, die in den Tagen vom 9.-12. September vollständig geschlagen wurden. Die große Zahl der Uramboleute, welche sich in den Kämpfen vorzüglich benahmen, erwies sich als ein ausgezeichnetes Sicherungsmittel.

Am 15. September traf die Expedition in Usongo ein. Der Pascha war indes Langheld nicht gefolgt, sondern war auf eine Bitte der französischen Mission in Bukumbi am 30. August von Tabora dorthin abgerückt, ohne irgendwelche Instruktion für eine Wiedervereinigung der Expedition zu erteilen; die von der Missionsstation erbetene Hülfe erwies sich zudem als nicht dringend. Der Pascha erreichte mit Stuhlmann den See Ende September in Bussisi gegenüber Bukumbi und brach von dort Ende Oktober, nachdem ein Einschreiten daselbst nicht notwendig gewesen war, nach dem Westufer des Sees auf; er selbst benutzte den Wasserweg, Stuhlmann den Landweg.

Der Aufbruch beider war wiederum erfolgt, ohne eine Vereinigung der Expedition abzuwarten; Emin sandte nur Boten mit der Nachricht an Langheld zurück, daß die Expedition nach dem Westufer abmarschiert wäre, ohne jedoch eine Instruktion hinzuzufügen; auch hatte er für eine stetige rückwärtige Verbindung keine Sorge getragen; die Nachricht von den glücklichen Gefechten Bülows und Langhelds gegen die Wangoni hatte der Pascha erhalten. Am Westufer des Sees befaßte er sich mit Stuhlmann bis zum späteren Eintreffen Langhelds mit der Begründung der Station Bukoba.

Inzwischen hatte Langheld den Feldwebel Kühne mit 40 Mann zum Pascha entsendet, da die Soldaten in Uniamuesi vor der Hand nicht notwendig waren. Langheld selbst wartete das Eintreffen des Irländers Stokes ab. Dieser, welcher im Inneren einen großen Elfenbeinhandel betrieb und der Schwiegersohn des Sultans Mtinginia von Usongo war, war von Wißmann in die Dienste des Reichskommissariats übernommen, um seinen bedeutenden Einfluß im Inneren für uns auszunutzen.

Mit Stokes marschierte Lieutenant Sigl mit dem Sergeant Bauer, 17 Soldaten und einem 4,7 +cm+ Geschütz. Sigl war ursprünglich für die Begründung einer Station in Usongo ausersehen, da gerade durch den starken Rückhalt, den die Station an Mtinginia haben mußte, und die dadurch bewirkte Erweiterung der deutschen Interessen am besten die spätere Besetzung Taboras vorbereitet wurde.

Die durch Emins Vertragsabschluß und Aufenthalt in Tabora veränderten Verhältnisse führten indes zur Begründung der Station Tabora durch Lieutenant Sigl. Stokes hielt es nach seiner Ankunft für notwendig, eine Ortschaft in der Nähe Usongos, Namens Tinde, zu züchtigen; er requirirte dazu die Hülfe Langhelds. Trotzdem Stokes jahrelang in Usongo seinen Wohnsitz hatte, war er über die nächsten Verhältnisse der benachbarten Ortschaften so wenig orientiert, daß er den in Tinde zu findenden Widerstand bedeutend unterschätzte. Langheld und Sigl marschierten mit nur 35 Mann dorthin, trafen auf stark befestigte Dörfer und sehr großen Widerstand und mußten sich mit einem Verlust von 10 Mann unter Mitnahme der Toten und Verwundeten in Folge Patronenmangels zurückziehen. Sigl selbst hatte einen Streifschuß am Kopf erhalten. Jetzt war die Lage kritisch geworden.

In Urambo saß Frhr. von Bülow mit geringer Macht, in Usongo Langheld und Sigl mit einer in Folge des unglücklichen Gefechts verminderten Soldatenzahl. Instruktionen vom Pascha lagen, wie erwähnt, nicht vor.

Nach reiflicher Erwägung mit Stokes und Sigl beschloß nun Langheld die Verbindung mit dem Pascha herzustellen. Er brach mit 20 der besten Schützen und reichlicher Munition von Usongo auf und marschierte durch das feindliche Gebiet zum See ab. Beim Eintreffen am See sandte er sofort Meldung an den Pascha, der daraufhin 50 Mann zur Unterstützung der südlichen Abteilung von Bukoba absandte.

Die Abteilung stand unter der Führung eines farbigen Offiziers, da die beiden Unteroffiziere Hoffmann und Krause krank waren und daher beim Pascha und Stuhlmann zu Bukoba zurückbleiben mußten. Langheld marschierte nach dem Eintreffen der Verstärkung in Eilmärschen nach Usongo zurück.

Am 5. Dezember traf er bei Stokes und Sigl ein und warf am 9. Dezember mit dem letzteren gemeinsam unter Verlust von 13 Toten und Verwundeten die vereinigten Wangoni und Waniamuesi nieder. In den nächsten Tagen wurde der Sieg durch weiteres Vorgehen gegen die Feinde noch ausgenutzt, die aber, nachdem ihr stärkstes Bollwerk gefallen war, nicht mehr Stand zu halten wagten.

Es erfolgte nun die Begründung der Station Tabora durch Sigl und zwar zunächst unter wenig günstigen Vorzeichen. Denn es war gerade damals die Nachricht von einem sehr scharfen Vorgehen des +Dr.+ Emin Pascha gegen einige Araber, die kurz vor seiner Ankunft am See sein Lager besuchten, aus Usukuma nach Tabora gedrungen.

Die Angelegenheit ist zur Zeit noch nicht genügend aufgeklärt. Thatsache ist, daß das Vorgehen des Pascha gegen ihm bis dahin freundlich gesinnte Araber einen vollständigen Umschlag der Stimmung zu Tabora und sogar an der Küste gegen ihn und zeitweilig gegen uns alle bewirkte. Nichtsdestoweniger gelang es Sigl in Tabora durch sein äußerst geschicktes Verhalten und klugen Takt uns eine gute Position zu gründen; eine Stütze hatte er zuerst in dem Sergeant Bauer, der ihm daselbst beigegeben war. Zu statten kam Sigl der Waffenerfolg, den er und Langheld über die Waniamuesi und Wangoni errungen hatte; die Waniamuesi-Chefs wurden dadurch zur Annahme der deutschen Flagge bewogen und zur Anerkennung der deutschen Herrschaft. In den 1-1/4 Jahren seines Aufenthalts zu Tabora hat es dann Sigl verstanden, niemals wesentliche Differenzen mit den Machthabern von Unianiembe aufkommen zu lassen. Er hielt sich dabei zunächst an den entschieden anständigeren Teil der Bevölkerung Unianiembes, die Araber, deren Sitten und Gebräuche er respektierte, die er durch taktvollen Verkehr ganz auf seine Seite zu ziehen und trotz seines notwendigen Lavierens doch in großem Respekt vor sich zu halten verstand.

Die Araber repräsentieren -- entgegen der Meinung der meisten Laien und Humanitätsfanatiker -- zweifellos, wie erwähnt, den anständigeren Teil der Bevölkerung Unianiembes; denn die Waniamuesi betreiben, wogegen Europa ja besonders ankämpft, in viel größerem und grausamerem Maße den Sklavenhandel, führen fortwährende Kriege und stehen lange nicht auf dem kulturellen Standpunkt der Araber. Trotzdem verstand es auch Sigl, weitergehende Differenzen mit den Waniamuesi zu vermeiden; er hielt sich an den am meisten einflußreichen, freilich übelberüchtigten Häuptling Sikke zu Tabora und hat trotz der lächerlich geringen Stärke der Station diesen und die Waniamuesi stets im Schach zu halten gewußt.

Nunmehr allerdings -- die Drucklegung dieses Buches hatte schon begonnen -- nach der Ablösung Sigls wissen wir, daß Kämpfe gegen den erwähnten Häuptling Sikke notwendig wurden und daß diese glücklich gewesen sind, da durch zufällig in Tabora anwesende Expeditionen des Ausführungskomitees der deutschen Antisklaverei-Lotterie die Stationstruppen erheblich verstärkt wurden. Nur durch diese wurde mit harter Mühe und Opfern der Sieg über Sikke erreicht. Die notwendigen Kämpfe führen uns aber unsere Schwäche in dem wichtigen Unianiembe vor Augen, sie zeigen, wie vorsorglich Wißmann war, als er ein vorzeitiges Engagement zu Tabora nicht wünschte. Die Ereignisse in Tabora mahnen uns dringend, unsere Position an den Seen zu verstärken, um die bislang erreichten Erfolge nicht zu verlieren. --

Wenden wir uns nun wieder zur Expedition des +Dr.+ Emin Pascha. Nach der vorerwähnten Bestrafung der Wangoni und Waniamuesi marschierte Lieutenant Langheld wieder zum See, woselbst er am 26. Januar 1891 sich mit dem Pascha und Stuhlmann vereinigte. Langheld erhielt die Leitung der vom Pascha angelegten Stationen Bukoba und Muanza, welche wichtige Verkehrscentren am See bilden.

Am 12. Februar erfolgte der Abmarsch des Pascha und +Dr.+ Stuhlmanns nach Westen hin mit ca. 40 Mann, dem 3,7 +cm+-Geschütz und einer entsprechenden Anzahl von Trägern. Lieutenant Langheld lehnte die Aufforderung des +Dr.+ Emin Pascha, mit der Expedition weiter zu ziehen, ab mit der Begründung, daß ihm dies als deutschem Offizier unmöglich sei, da ein Vorgehen über den ersten Grad südlicher Breite verboten war.

Wie Sigl zu Tabora, so hat es auch Langheld am Viktoriasee verstanden, trotz seiner geringen Macht, eine respektable Stellung durch Benutzung der Autorität der dortigen Häuptlinge, welche größeren, man kann sagen Staatswesen vorstehen, zu schaffen; das richtige Taktgefühl Langhelds zeigte sich außerdem besonders in seinem Auftreten den Franzosen und Engländern gegenüber; gelegentlich des letzten traurigen Religionskrieges in Uganda wurde Langhelds geschicktes Benehmen und sein gerechter Takt überall anerkannt, desgleichen der seines Untergebenen, des Feldwebel Kühne, der nach dem Tode des Feldwebel Hoffmann der Station Muanza vorstand.

+Dr.+ Emin Pascha marschierte über Karagwe zum Albert-Eduardsee; von dort aus ist in der That ein Durchzug nach Kamerun geplant gewesen; derselbe scheiterte indes an der Meuterei der Träger, die wegen der Hungersnot in Momphu sich weiter zu gehen weigerten; die Landschaft Momphu ist das äußerste von der Expedition erreichte Gebiet. Emin wußte nicht, daß er sich dort in allernächster Nähe von schon vorhandenen belgischen Stationen befand, die ihm den Weitermarsch erleichtert hätten.

Der Pascha marschierte mit Stuhlmann bis zum Albertsee zurück. Dann schickte er, als eine Pockenepidemie ausbrach, Stuhlmann mit den gesunden Leuten nach Bukoba voraus, wohin er langsam folgen wollte.

Die von der Expedition erreichten politischen Erfolge sind dank auch der Thätigkeit der Stationschefs zu Tabora und Bukoba und dank der militärischen guten Führung, recht bedeutende und stehen in keinem Verhältnis zu der geringen Stärke der Expedition. Groß auch sind die Erfolge, besonders für die Wissenschaft, für die +Dr.+ Emin schon so vieles in stiller, entbehrungsreicher Arbeit that. Möchte bald die Mitwelt Kunde von seinem weiteren Herannahen erfahren! --

Major v. Wißmann ist heute nicht mehr der Leiter unserer afrikanischen Kolonie, aber die Pläne, welche ihn bei dem weiteren Ausbau unserer Macht daselbst geleitet haben und heute noch leiten, sind durch die Errungenschaften der Eminschen Expedition in ihrem Keim wenigstens dort angelegt. Wißmann hat es stets als Hauptaufgabe betrachtet, die Hilfsquellen des Landes, besonders den bestehenden Handel dauernd in unsere Hände zu bringen. Der Schwerpunkt dieses Handels aber liegt nicht an der Küste, sondern im Gebiet der Seen. Wenn wir diese zu beherrschen in der Lage sind, folgt der Handel an der Küste von selbst nach, und wir sind gleichzeitig in der Lage, unsere humanitären Aufgaben zu erfüllen und den Sklavenjagden im Innern =allmählich= ein Ende zu bereiten. Für die praktische Durchführung dieser Pläne und Absichten hat Wißmann sein Dampferprojekt entworfen. Ein deutscher Dampfer auf dem Viktoria würde in Verbindung mit einer genügenden Landmacht den thatsächlichen Einfluß unsererseits an den Ufern dieses Binnenmeeres, in den so reichen und hochkultivierten Ufer-Staaten desselben dauernd zu festigen im stande sein. Eine gute Schiffsverbindung würde uns die Mittel in die Hand geben, die Handelsbeziehungen um den See herum in unseren Stationen zu vereinigen.

Wenn man dazu den Plan Gravenreuths, die Gründung einer deutschen Seengesellschaft mit lediglich handelspolitischer Tendenz sich vergegenwärtigt, so kann es jedem Freunde unserer Kolonie nur schmerzlich sein, daß ein Verständnis für die Großartigkeit des entworfenen Planes und für die zweifellose Durchführbarkeit desselben sich nur in geringem Maße gefunden hat.

Der von Major v. Wißmann geplante Dampfer geht nun einen andern Weg. Über den Schire und Zambesi aufwärts soll er über den Nyassa und dann auf dem Landwege auf der berühmten von den Engländern für sich frei gehaltenen, aber leider nicht existierenden Stephensonroad zum Tanganjika gebracht werden. Ob es gelingen wird, die Schwierigkeiten dieses Transportes, besonders des Landweges zu überwinden, mag dahingestellt bleiben. Aber, mag der Dampfer nun auf dem Nyassa oder Tanganjika die deutsche Flagge zeigen, ~einen~ wesentlichen Vorteil wird er uns immer bieten. Er wird uns zwingen, endlich auch an diesen beiden so überaus wichtigen zentralafrikanischen Seen, deren Bedeutung jedem anderen Volke, besonders unseren Wettbewerbern, klar ist, unsere Macht zum Ausdruck zu bringen. Ein deutscher Dampferverkehr auf diesen Seen hat aber nur dann einen Zweck, wenn Landstationen dafür den Stützpunkt bilden. Man scheint dieser Überzeugung in amtlichen Kreisen bereits zugänglich geworden zu sein; denn der Vorsitzende des Antisklaverei-Komitees, unter dessen Ägide der Wißmann-Dampfer seinen Weg angetreten hat, ist der Leiter unserer Kolonialabteilung, der mit warmem Herzen und klarem Verständnis unsere afrikanischen Interessen vertritt.

Hoffen wir, daß dann auch der Mann, welchem wir die Wiedergewinnung Deutsch-Ostafrikas und die thatsächliche Errichtung unserer Macht verdanken, daß Wißmann dann wieder amtlich einen Wirkungskreis findet, wie er ihm durch seine bisherigen großen Erfolge und seine bedeutende Erfahrung zukommt.

Uns allen aber, die wir längere Zeit in unserer ostafrikanischen Kolonie thätig gewesen sind, die wir an ihrer Begründung und ihrem Aufbau mitgeholfen haben, uns wird ja immer ein hohes, inniges Interesse an dieselbe knüpfen, auch dann, wenn sie, wie der Verfasser, nach mehreren schweren, im Kampf für die Sache erhaltenen Verwundungen ausgeschieden sind.

Es bleibt uns nur zu wünschen übrig, daß auch auf dem neuerdings eingeschlagenen Wege dem jetzigen Gouverneur die Förderung unserer kolonialen Interessen, die Ausbreitung unserer Macht im Innern von Ostafrika möglich sei, zur Ehre und zum Wohle unseres deutschen Vaterlandes!

[Illustration]

Register.

(D.-O.-A. G. = Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.)

Abdallah, Sohn Bana Heris, 70, 71, 155, 181-183, 317.

Abessinien, 264.

Achmed, Sultan von Witu, 269.

Aden, 48, 75, 86, 89, 291.

»Adler«, Tender, 17.

Äquatorial-Provinz, 123-125, 127-130, 336, 339.

Albert-Eduardsee, 348.

Albertsee, 124, 127, 129, 348.

Albrecht, Lieutenant, 143.

v. Anderten, Lieutenant, 5.

Antisklaverei-Antrag +Dr.+ Windthorsts, 37.

Antisklaverei-Komitee, 347, 350.

Araber, 2, 15-17, 22, 23, 29, 31-33, 41-43, 62, 63, 66, 74, 76, 77, 84, 85, 89, 97, 98, 107, 146, 157-159, 162, 163, 177, 180, 181, 186, 189, 191, 194, 195, 206, 215-217, 219, 224, 226, 228, 260, 267, 268, 272, 280, 281, 310, 331, 332, 336, 337, 339, 342, 343, 346, 347.

Armenier, 203.

v. Arnim, Lieutenant, 173, 178, 180, 201.

Aruscha ju, Ortschaft, 246.

Aruscha Tschini, Station der D.-O.-A. G., 20, 246, 255, 256.

Aruwimi-Fluß, 125.

Askari, 28, 30, 48, 49, 58-62, 67, 100, 102, 159, 160, 165, 166, 170, 340.

Auswärtiges Amt zu Berlin, 200, 201, 297, 300, 303, 336.

Bagamoyo, 5, 6, 7, 20, 23, 25, 27-31, 48-54, 57-59, 61, 63-65, 67, 71, 73, 74, 78, 79, 87, 89, 99, 101, 103-106, 108, 109, 117, 132, 133, 137-142, 145-148, 152, 153, 156, 162-164, 172-174, 185-189, 191, 192, 195, 201, 203, 213, 217, 220, 221, 257-260, 277-280, 285, 288, 291-293, 299, 301, 302, 304-306, 318, 320, 323-325, 328, 329-332, 338, 340-342.

Baluba-Land, 41.

Bana Heri, Sultan von Usegua 29, 40, 70, 71, 73, 79, 80, 152, 153, 155, 156, 158, 162-165, 167-169, 171-174, 177-184, 189, 190, 199, 217, 313, 318.

Bana Omari, Sohn Bana Heris, 179-182.

Banianen, 186, 213, 260.

Bararetta-Galla, Volksstamm, 269.

»Barawa«, Dampfer, 205-208, 210, 214, 215, 221.

Baschibosuks, 203.

Bauer, Sergeant, 54, 174, 345, 346.

Bauernschmidt, Oberbüchsenmacher 177.

Baumann, +Dr.+, Oskar, 157, 175, 183, 289.

Becker, +Dr.+, Stabsarzt, 88, 89.

Becker, Unteroffizier, 54, 69.

v. Behr, Lieutenant, 48, 53, 55, 66, 67, 143, 145, 150, 175.

Beira, Küstenplatz, 291.

Belgier, König der, 41, 44, 127.

Belutschen, 32, 62, 63, 66, 68, 74, 77, 107, 146, 180, 260, 310, 342.

Benedict, Bruder, Missionar, 33, 69.

Benedicta, kath. Schwester, 33.

Bilke, Unteroffizier, 54, 72.

Bismarck, Fürst, Reichskanzler, 3, 4, 17, 35-37, 268.

»Bismarck«, S. M. Schiff, 17.

Blümcke, Lieutenant a. D., Beamter, 49, 54, 67, 102.

Bluhm, Unteroffizier, 54.

Boto, Fort, 125.

Böhlau, Premierlieutenant, 48, 53, 55, 73, 76, 102, 108, 157.

Bohndorf, Deckoffizier, 54.

Bomboma, Jumbe in Bagamoyo, 27, 79, 162.

Bonifacius, Pater, Missionar, 133.

Bonny, Begleiter Stanleys, 122.

Borani-Galla, Volksstamm, 269.

v. Borcke, Frl., Krankenpflegerin, 138.

Brehme, +Dr.+, Arzt, 88, 89, 138-140.

Brenner, Afrikareisender, 269.

Brettschneider, Kaufmann, 202.

Brieftauben, 105.

Brooks, englischer Missionar, 70.

Brose, Unteroffizier, 54.

Budau, Unteroffizier, 54.

Bülow, Frhr. v., Chef, 32, 34, 50, 53, 54, 120, 142-145, 148, 157, 163-166, 333, 334, 340, 341, 343-345.

Bueni, Küstenplatz, 7, 68, 78, 106, 142, 189, 190.

Bukoba, Station am Viktoriasee, 294, 344, 345, 347, 348.

Bukumbi, Missionsstation, 122, 344.

Bumiller, +Dr.+, Adjutant Wißmanns, 49, 53, 85, 102, 149, 161, 178, 245.

Burwitz, Unteroffizier, 54.

Busch, Unteroffizier, 54.

Buschiri, 29-31, 51-53, 55-60, 62-65, 74, 99-104, 107-109, 113, 115, 120, 136, 141-144, 146, 147, 157-163, 182, 183, 187-189, 292, 322.

Buschiris Reitesel, 59, 100.

Buschav, +Dr.+, Assistenzarzt, 202, 307.

Bussisi, Ortschaft, 344.

»Carola«, S. M. Schiff, 25, 32, 36, 53, 65, 77, 200, 205-207, 209, 214-216.

Casati, Afrikaforscher, 122-124, 126, 130, 132-134, 137-139.

Cavalli, Lager Stanleys, 124, 125, 129.

Chiloane, Küstenplatz, 291.

Chinesen, 260, 284.

Congo-Fluß, 124.

Congostaat, 16, 41, 42, 127, 263-265, 272, 332, 336.

Courmont, Monseigneur de, Bischof, 134.

»Cutch«, Dampfer, 72, 73.

Dambi, Dorf, 114, 134.

Daressalam, 18, 20, 25, 29, 31-33, 49-51, 53, 55, 65-68, 70-72, 74, 78, 87, 88, 106, 140, 142, 148, 152, 163, 189, 191, 201, 204, 208, 214, 221, 277-279, 285, 291, 292, 295, 299, 301, 302, 305, 307, 318, 321, 323, 324, 326, 329-331.

Deinhard, Admiral, 27, 28, 35-37, 49, 51, 57, 58, 63, 71, 77, 96, 213, 301.

Delagoa-Bai, 291.

Delpèche, Pater, Missionar, 133.

Derema, Plantage, 283, 285.

Deutsch-Englisches Abkommen von 1891, 239, 262-275, 282.

Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft, 4, 18-36, 49, 50, 66, 70-96, 97, 99, 115, 160, 188, 191, 198, 230, 266, 271, 276-286, 289, 290, 292, 293, 295, 331.

Donarski, Beamter, 201-204.

Drescher, Unteroffizier, 54.

Dschagga, Landschaft, 15, 102, 254, 262.

Dunda, Station der D.-O.-A. G., 20, 33, 142, 147, 148, 187, 220.

Dundanguru, 7, 9.

Dunia, Maurer, 52, 53, 161, 162.

East-India-Company, 276.

Eben, Unteroffizier, 54.

Eberstein, Freiherr von, 22, 30, 34, 50, 53, 54, 58, 60, 75, 82, 85, 86, 199, 244, 324.

Egypter, 203.

Egyptische Regierung, 123, 202.

Ehlers, Otto, Lieutenant, 102, 112, 175.

»Ehrenfels«, Tender, 17.

»Elisabeth«, S. M. Schiff, 17.

v. Elpons, Lieutenant, 311, 324.

v. Eltz, Beamter, 170, 175, 199, 244, 245, 247, 248.

Emin Pascha, 105, 117, 121-140, 150, 163, 178, 259, 335-348.

Emin Pascha-Entsatz-Komitee, deutsches, 44.

Emin Pascha-Entsatz-Komitee, englisches, 127 128.

Emin-Plantage 293.

End, Premierlieutenant, 53, 54, 58, 102, 169, 170, 204, 216, 223, 228, 230, 232-236, 241-244, 318.

Englische Regierung, 202, 244, 261, 266.

Englisch-Ostafrikanische Gesellschaft, 124, 127, 128, 268, 281.

Eschke, Kanzler des Gouvernements, 302.

Étienne, Pater, Missionar, 133.

Faniove, Küstenplatz, 208.

Felkin, +Dr.+, 124.

Ferida, Tochter Emins, 122, 133.

Firnstein, Unteroffizier, 54.

Fischer, Lieutenant, 163-165, 167, 201, 324.

Föll, Obermatrose, 62.

Först, Unteroffizier, 54.

v. François, Lieutenant, 41.

v. Frankenberg, Lieutenant, 27, 143.

Freemantle, Admiral, 36.

de la Frémoire, Beamter, 54, 245.

Freitag, Fricke, Fritz Unteroffiziere, 54.

Fülleborn, Unteroffizier, 54.

Fumo Bakari, Sultan von Witu, 269-271.

Fundi Majaliwa, 223.

Gaber Effendi, farbiger Unteroffizier, 308.

Gärtner, +Dr.+, 88, 89, 234-236.

Gaffri, Unteroffizier, 54.

Galla-Land, 264.

Ganbert, Unteroffizier, 177.

Gandja, Dorf, 175, 245, 246, 257, 325.

Gaßmann, Unteroffizier, 54.

Gerengere, Fluß und Dorf, 10, 103, 108, 136, 327.

Germer, Unteroffizier, 54.

Giese, Lieutenant, 99-101.

Giesecke, Beamter der Hamb. Firma Meyer, 22, 217, 219.

Giraud, Peter, Missionar, 122.

»Gneisenau«, S. M. Schiff, 17.

Gordon, 126, 336.

Granesen, 260.

Gravenreuth, Freiherr v., 27-30, 44, 53-55, 58-61, 64, 72-74, 79, 102, 104, 106, 108, 136, 139, 141-150, 154, 156, 157, 162, 173, 174, 176-179, 181, 199, 274, 293, 294, 318, 323.

Greff, Unteroffizier, 54.

Greiner, Missionar, 32.

Griechen, 199, 260, 295.

Grothe, Deckoffizier, 54.

Grucza, Lazarettgehülfe, 54, 113, 164.

Gurkasch, Unteroffizier, 54.

Hansen, Kapitän der Flottille, 54, 86.

Hansing & Cie., 83, 202, 294.

»Harmonie«, Schiff des Reichskommissariats, 45, 75, 206-210, 214.

Hartmann, Unteroffizier, 54.

Hauptquartier des Reichskommissariats, 84.

Heinz, Beamter der D.-O.-A. G., 87.

Helgoland, 270, 275.

Hellgrewe, Maler, 14.

Hemprich, Unteroffizier, 307.

Hengelhaupt, Büchsenmacher, 307.

Hentschel, +Dr.+, 10-12, 14.

Hermann, Lieutenant, 324.

Herrich, Unteroffizier, 307.

Herzer, Auguste, barmherzige Schwester, 138.

Hessel, Beamter der D.-O.-A. G., 34-35, 205, 223.

Hessenstein, Graf, Lieutenant, 326.

von Heydebreck, Lieutenant, 308.

Heymons, Lieutenant, 234, 245.

Hindorf, +Dr.+, 283.

Hindus, 186, 213, 260, 284.

Hirschberg, Korvettenkapitän, 58, 173, 207-209.

Hake, Unteroffizier, 54.

Hörnecke, Baumeister, 5.

Hoffmann, Diener Stanleys, 122.

Hoffmann I., Feldwebel, 54, 120, 130, 340, 345, 348.

Hoffmann II., Feldwebel, 54.

Hoffmann III., Unteroffizier, 54.

Holz, Kapitän der Flottille, 54.

Hongo, Dorf, 319.

Horner, Pater, Missionar, 109.

Ibo, Küstenplatz, 291.

Ikonga, 232.

Ikungu, 122.

Illich, Deckoffizier, 31, 54, 62, 102, 163-166, 170.

Inder, 22, 23, 77, 83, 84, 89, 98, 186, 187, 195, 213, 260, 261, 272, 274, 280-282, 284, 330-332.

Indien, 297.

Inhambane, Küstenplatz, 48, 291, 321.

Ipecacuana, 130.

Ismael, Jumbe von Windi, 62, 342, 343.

Jakobs, Unteroffizier, 54.

Jambuja, Lager Stanleys, 125.

Jangajanga, Pasi von Ukonga, 68.

Jancke, Beamter, 54, 170, 234, 295.

Jehasi, Anhänger Buschiris, 29, 79, 161, 181, 182, 318.

Jephson, Begleiter Stanleys, 122, 125, 126, 129.

Jipe-See, 246, 257, 262.

Johannes, Chef, 53, 55, 58, 163-168, 201, 244, 245, 253, 257, 320, 324, 334.

Jombo, Dorf, 142, 144, 145, 148, 149, 157, 220.

Jombo-Fluß, 306, 307.

Juba-Fluß, 264.

Jühlke, +Dr.+, Generalvertreter der D.-O.-A. G., 3, 5, 6, 10.

Junker, +Dr.+, 54, 124.

Jussuf, 217.

Kadi Omar, 223, 230.

Kairo, 48, 86, 89, 202.

Kaiser, Unteroffizier, 54.

Kamerun, 237, 238, 323, 348.

Kantande, Sohn Maschembas, 225, 242, 331.

Kanzki, +Dr.+, Arzt, 318.

Kanzki, Intendant, 300.

Karagwe, 188, 294, 348.

Kassai-Fluß, 41.

Kaule, Dorf, 31, 52.

Kavirondo, 294.

Kay, Feldwebel, 54, 173, 308.

Kayser, Wirklicher Geh. Legationsrat, 303, 350.

»Khedive«, Dampfer Emins, 124, 125.

Khedive von Egypten, 125-128, 140.

Kiboscho, Landschaft und Dorf, 244, 247, 249.

Kiboscho-Leute, 250, 252-254.

Kidete-Fluß, 114.

Kidete-Leute, 10.

Kihogwe, Dorf, 244.

Kihungwe, Jumbe von Kihogwe, 244, 245.

Kikogwe, Plantage, 282, 285.

Kilimandscharo, 20, 102, 119, 175, 190, 199, 244, 245, 255, 257, 259, 262, 279, 285, 289, 320, 321, 325, 327, 333, 334.

Kilambo-Fluß, 263.

Kilossa, Station, 288, 326, 327.

Kilwa Kisiwani, 206, 208-210, 217.

Kilwa, Kiwindje, 20, 23, 34, 162, 205-207, 209-214, 217, 221-223, 237, 244, 271, 277, 285, 289, 291, 301, 305, 306, 324, 326.

Kingani-Ebene, 142, 148, 314.

Kingani-Fluß, 6, 7, 9, 10, 27, 28, 64, 79, 103, 137, 143, 147, 185, 188, 221, 318, 330.

Kingo, Häuptling von Morogro, 108-111, 162, 196, 319.

Kisanga, 235, 236.

Kiora, Station in Usagara, 20, 114.

Kipangiro, Häuptling der Wagogo, 100, 115.

Kipini, 18, 264.

Kirassa, Dorf, 114, 115.

Kisaki, Landschaft und Station, 319, 326, 327.

Kisemo, Dorf, 108.

Kisiju, Küstenplatz, 163.

Kisimo-Berg, 211.

Kisingo, Dorf, 245.

Kismaju, Küstenplatz, 264, 266, 269.

Kisogue, Dorf, 100, 115, 121.

Kissiwani, Dorf, 245, 246, 255, 257.

Kissiweri, Dorf, 205, 206.

Kitangi, Dorf, 340.

Klebba, Obermatrose, 62.

Klenze, Beamter der D.-O.-A. G., 27.

v. d. Knesebeck, Lieutenant, 202, 241.

Knorr, Admiral, 14.

Kohlstock, +Dr.+, 53, 86, 88, 89.

Kola, Dorf, 142.

Kondoa, Ortschaft, 113, 134, 135, 258, 306, 308, 310.

Kondutschi, 33, 106, 189.

Kongua, Dorf, 119.

Kopp, Unteroffizier, 54.

Korogwe, Station in Usambara, 20, 289.

Korogwo, Dorf, 318.

Krämer, Missionar, 198.

Krause, Sergeant, 340, 345.

Krenzler, Chef, 53-55, 58, 72, 78, 80, 163, 168, 170, 199, 201, 320.

Krieger, Beamter der D.-O.-A. G., 34, 205, 223.

Kröhnke, Unteroffizier, 54, 120, 121, 130, 131.

Kühne, Feldwebel, 54, 340, 343, 344, 348.

Künzel, 270.

Küsel, Beamter der D.-O.-A. G., 32, 34, 66, 69.

Kutu, Landschaft, 5, 7, 318-320.

Kweihu, Insel, 264.

Lamu, Insel, 18, 36, 200.

Langenn, Buran, v. 255.

Langheld, Lieutenant, 174, 177, 324, 340, 341, 343-348.

Leder, Unteroffizier, 54.

»Leipzig«, S. M. Schiff, 27, 28, 36, 51, 72, 74, 80.

Leue, Chef, 31, 53, 54, 140, 163, 201, 257, 324.

Lewa, Tabaksplantage, 175, 178, 190, 292.

Liebert, Major, 178, 200, 203, 205.

Lieder, +Dr.+, Geologe, 310, 311, 320.

Lindi, Station, 20, 23, 25, 34, 205, 214-217, 223-230, 232-235, 237, 241, 242, 244, 267, 277, 285, 289, 291, 326.

Löppki, Unteroffizier, 244.

Londoner Abkommen, 18.

Longa, Missionsstation, 108, 113, 135, 257, 310.

Lotsch, +Dr.+, Assistenzarzt, 138, 140.

Luagalla, Dorf, 224, 243.

Lualaba-Fluß, 217.

Ludwig, Sergeant, 54, 166, 167.

Lula, Dorf, 307.

Lumi-Fluß, 262.

Lunda-Reich, 40.

Mabibu, Dorf, 67.

Mackenzie, Generalvertreter der Engl.-Ostafr. Gesellschaft, 140.

Mackinnon, Sir William, 124.

Madagaskar, 297.

Madimola, Station der D.-O.-A. G., 20, 33, 142, 148, 220.

Mafi, Station der D.-O.-A. G., 20.

Mafia, Insel, 18, 36, 206, 208, 266, 271.