Chapter 48 of 48 · 2948 words · ~15 min read

Part 48

Über Nordeuropa zog nach den Vorgängen in Cornwall Staub wie von Vulkanausbrüchen, wochenlang gingen Regengüsse nieder. Man beachtete es in der Verkrampfung und tödlichen Wut dieser Tage nicht. Und wer von den noch Lebenden an die Giganten dachte, fürchtete sie nicht; man kannte jetzt keine Furcht. Erst wie das Ringen zu Ende ging, besann man sich der tobenden Giganten. Und man sah die harten ledergekleideten Islandfahrer, die, hinter sich kleine Scharen neuer Entschlossener, durch die Länder ritten, Fußpfade herstellten, die verfallenen Chausseen freirissen, große Wanderscharen auseinandertrieben. Im Belgischen und am Rhein verbreitete sich das Gerücht, dies seien Männer und Frauen der alten Herrengeschlechter, die gegen die Senatoren rebellisch geworden wären, sich ungeheurer Kräfte auf Island und Grönland bemächtigt hätten und die Giganten auf den britischen Inseln niedergekämpft hätten. Seien Männer und Frauen wie Marduk und die White Baker, nur stärkere; sie hätten die Giganten mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Es nutzte nichts, daß die Islandfahrer den Gerüchten entgegentraten. Sie schwiegen zu viel, man sah ihr Vulkanzeichen und wie sie sich vor dem Feuer demütigten. Das mußte die Gewalt sein, die sie selbst niederhielt. Ob sie sich wieder wie die alten Herren über die Menschen erheben würden. Und während man vor ihnen auf der Hut war, tat man den Fahrern nach, verehrte das Feuer, um mit ihnen auf einem Boden zu stehen und auch, um nicht eine große unbekannte Gewalt zu beleidigen. Den Islandfahrern selbst, die mit ihnen siedelten, brachte man Ehrfurcht entgegen, fiel vor Hojet Sala hin.

Harte Sitten der Märker, die sich nicht mehr abschlossen, zogen im Westen und Süden ein. Wie Flugsamen verbreiteten sich aber auch bei den stadtentlassenen Menschen auf den Feldern, in den Dörfern, auf den Stadtresten die ernsten liebevollen und ehrfürchtigen Gedanken des Südens. Neu fühlte man sich in das Gewitter ein, in den Regen, den Erdboden, die Bewegungen der Sonne und Sterne. Man näherte sich den zarten Pflanzen, den Tieren. Das Feuer der Islandfahrer stand wie der nachuralische Metallstier in den Landschaften zur Erinnerung an die Katastrophe. Aber schon betete man freudig und langsam atmend vor dem flackernden Licht, vor den großen Kräften, die alle errettet hatten und sie jetzt neu beseelte. Zeichen von Tieren, Holzbilder Idole tauchten an vielen Gegenden auf. Man verehrte sie, stellte sich unter ihren Schutz. Stündlich war man von geheimnisvollen Kräften umgeben; Geisterglaube wurde sehr lebendig.

* * * * *

Hojet Sala träumte schwer: er irrte am Seineufer entlang; auf diesen steppenartigen Flächen, zwischen diesen sich windenden Bäumen mußte vorher jemand gewandert sein, Venaska. Weiter wollte er, mußte suchen. Da war ein Dickicht. Er wollte hinein, er wollte durch. Er kam nicht heran. Er drängte und drängte. Und wie er den Hügel mit dem Dickicht anlief, wurde er plötzlich erhoben, über das schwere Buschwerk hinweg. Über den Boden, die weiten süßen sehnsüchtig begehrten Flächen flog er weg. Er wand sich, er flog. Über das brausende Wasser mußte er fliegen, das war der Kanal, in der hohen schwarzen Luft. Den Mund öffnete er: „Jetzt bin ich bald da.“ Da war auch die schwarze Wüstenei, Cornwall. Die Arme wehten wie zwei Bänder vor ihm. In der steinigen Dartmoorlandschaft ließ er sich nieder. In das knatternde Gestein senkte er sich ein. Sein Leib wurzelte in dem Berg; ein Gigant wurde er, ein steinerner toter Felsenriese.

Hojet Sala erhob sich von dem Traum, vom Kopf bis zu den Füßen zitternd. Er wanderte durch die Landschaften, die von den Siedlern aufgebrochen wurden, in denen sie sich umfluten ließen vom Atem der finsteren Tannengeschöpfe und grünen Buchen. Er trat nach Norden in die Ebene des alten oberirdischen Brüssel. Da saß Ten Keir.

„Ten Keir, ich suche dich. Komm von den Trümmern herunter. Du hast nur Haut und Knochen. Schließ dich uns an. Wir sind von Island und Grönland gekommen, du weißt es. Wir sind alle errettet.“ „Warum sprichst du zu mir, und kommst zu mir, Hojet Sala. Es gibt genug, die sich von dir haben brennen lassen. Warum rührst du an mir. Fürchtest du nicht, daß ich dich verbrenne und du mein Zeichen nimmst?“ „Was für ein Zeichen?“ „Ach, du meinst du triumphierst und ich verkomme auf meiner leeren zertretenen Stadt. Aber an mir ist nichts zu erretten. Ich beuge mich nicht. Es gibt keinen Gott und keine Gewalt, von der ich ein Zeichen annehme. Ich bin ein Mensch. Und du, Hojet Sala, du bist keiner.“ „Ich bin keiner, Ten Keir?“ „Nein du nicht. Sonst würdest du sitzen wie ich. Würdest jammern, daß die Giganten hin sind.“ „Die Giganten. Wohl uns, daß sie hin sind.“ „Was sprichst du, du frommer Gläubiger Heiliger. Sie sind hin. Ungeheuer sind sie gestorben. Ich weiß nicht, was sie verschlungen hat. Du warst es nicht, rühme dich dessen nicht. Du warst Kylin. Und jetzt bist du ein Steiler Absturz. Der Steile Absturz. Unterworfen, hast kein Leben, du hast kein Leben und die anderen auch nicht. Ihr seid davongelaufen vor Grönland. Ihr seid eurer Würde nicht gewachsen gewesen, wie ich, wie wir alle. Ich sitze hier. Und schäme mich und klage um die Giganten. Und auch du schlägst die Augen nieder.“ „Mein Wahn, Ten Keir, hat sich gelegt. Ich bin dadurch nicht schwach geworden.“ „Dein Wahn. Das Zittern ist in euch. Ihr sinkt, ich weiß nicht wovor, zusammen. Delvil allein ist stark geblieben. Du weißt es selbst. Warum kommst du sonst her. Ich verfluche mich und schlage mich, daß ich es erst jetzt sehe. Darum um mich zu foltern, nagele ich mich an diesen Trümmern fest. Und labe mich an diesem letzten Anblick, den sie mir hinterlassen haben. Das sind sie doch gewesen, die Riesen. Gerast haben sie, grausig waren sie, Rache haben sie geschnoben. Aber im Recht waren sie über euch und über mich. In aller Raserei hatten sie recht über mich und gar über dich, Hojet Sala. Ihr seid erbärmlich, lächerlich. Unwert der Dinge, die die Menschen geschaffen haben. Da liegt alles zertrümmert. Triumphiert.“ „Ten Keir, wie quälst du mich. O wie du mich quälst. Was hat die Giganten umgebracht? Es trieb sie, sich selbst zu vernichten.“ „Damit beschwichtigst du dich nicht und mich nicht. Sie wollten sich nicht vernichten, das sage ich dir. Ein Fehler, ein Irrtum, eine Schwäche muß sie auf Cornwall umgerissen haben. Sie hatten sich übernommen. Aber dir sage ich: gesteh es, blick mich doch an. Du gehörtest zu uns, du, und zu ihnen. Besinn dich auf dich. Kylin, denk an dich. Ich bereue, daß ich nicht Delvils Freund geblieben bin und ihn hab hinsterben lassen. Wir bereuen. Du auch. Hilf, was noch zu helfen ist. Es ist kein Mensch so verzweifelt gestorben wie ich, wenn ich jetzt sterben muß, ohne Rettung gesehen zu haben. Denk Kylin, was wir besaßen. Niemand war diesen Dingen gewachsen. Weil sie in Räuberhände fielen, in mißbrauchende Hände, waren sie nicht weniger unerhört. Und groß, und unser. Die Giganten hatten den Schleier; sie haben ihn in Wut und Rachsucht verwandt. Sie haben an sich selbst gebaut, Angst wurde mir, aber jetzt fasse ich, es war das Stolzeste, Menschenwürdigste das jemals geschah. Es ist jetzt hin, zertrampelt. Aber vielleicht, vielleicht Kylin, nicht zu spät. Sie konnten es nicht beherrschen, es kam zu rasch, immer muß Lehrgeld bezahlt werden. Ach Kylin, wir haben dich nach Grönland geschickt, um einen neuen Erdteil zu schaffen. Was war schon Meki für ein Erdteil, den wir geschaffen haben. Und du. Jetzt weinst du.“

„Nicht um die Giganten. Komm von den Trümmern herunter.“ „Ich will deine Menschen nicht sehen. Weil ich mich ihrer schäme, sitze ich hier.“ „Komm von den Trümmern, Ten Keir. Du siehst, ich weine. Du wirst nicht feige sein. Verkriech dich nicht auf Mörtelhaufen, zwischen verbogenes Eisen, verhungere nicht zwischen dem weißen Kalk. Bist du noch Ten Keir? Soll ich dich nennen. Du bist Tauschan-Dagh, Hasenberg.“ „Ich werde sterben.“ „An der Berührung mit mir, fürchtest du daran zu sterben? Komm zu mir.“ Der vertrocknete kleine, in der Sonne bebende Menschenleib wand sich herunter von den rieselnden klappernden Steinen: „Da bin ich, du.“ „Bleib bei mir.“ „Komm, Kylin, ich werde dich führen.“

Einen Tag gingen sie, einen zweiten dritten, nach Norden, durch die Dickichte und Siedlungen. Nachts wimmerte Ten Keir; er weinte um die Giganten. Beim Gehen blickte er nicht um sich. Das große schwarzgrüne Wasser kam, die Nordsee. „Abschiednehmen. Es gibt keine Rettung. Auch für dich nicht. Hier wollte ich hin. Ich nehme Abschied von dir, Kylin.“ Mit gesenktem Kopf stumm stand Hojet Sala, als der hinfällige Mann sich von ihm löste, sich über den windgeworfenen Sand schleppte. Vor den klatschenden anbrausenden Wellen blieb er. Er stand. Stand. Plötzlich rutschte Ten Keir in den Sand, lag auf der Seite. Nach einiger Zeit zog ihn der andere an der Schulter, hauchte: „Du. Ten Keir.“ Der: „Nicht anfassen. Weg.“ Hojet Sala zog seine schweren Füße die Dünen hinauf, bis er den andern nicht sah. Nach einer Stunde trug er sich wieder an das langsam anwallende Meer, das sich violett und schwarzblau überzogen hatte. Ten Keir, ein kleiner schwarzer Haufe lag in dem Sand. Still setzte sich Hojet Sala neben ihn. Der kleine richtete nach einer Weile den Kopf hoch, zuckte, setzte sich auf, schwieg, das Gesicht in die Hände gedrückt. „Du hältst mich für feige, Hojet Sala. Bin ich so erbärmlich. Ich kann nicht hier hinein. Es ist das Wasser, das sie verschlungen hat. Das hat die Giganten verschlungen.“ „Komm fort, Ten Keir, du hast hierher gedrängt. Ich leide sehr. Begnade auch mich. Bleib nicht zu lange liegen.“ Wimmernd, oft sich hinsetzend, oft die Fäuste vor den Augen, meist schlaff, folgte der ausgemergelte hohläugige dem langbärtigen Hojet Sala.

Sie wanderten zurück durch den Bereich der nördlichen Siedlungen. In einem Wald, in dem man rodete, lagen gefällte abgeschälte Tannenstämme. Da setzten sie sich nebeneinander. Hojet Salas Gesicht war nach dem Boden gekehrt, überwölkt verschlossen. Am späten Nachmittag rief er Siedler in der Nähe an, die ihn erkannten. Sie sollten für ihn Steine aufhäufen mitten in der Lichtung. Er half mit, die schweren Blöcke, weiße und dunkle, heranzuschleppen. Ten Keir sah ihm eine Weile zu. Wie ihre Blicke sich begegneten, nickte Hojet Sala: „Ja. Hilf mit.“ Und der zerlumpte fühlte sich bewogen aufzustehen, aus dem Boden die harten Steine zu ziehen und zu wälzen. Und während er trug, wußte er, was sie taten: sie trugen Steine zusammen zu einem Zeichen für die Giganten. Gegen Abend war der hohe breite Haufe fertig. Die Siedler verließen sie. Zwei Tage lagerten Hojet Sala und Ten Keir bei dem großen steinernen Denkzeichen in der Lichtung. Dann bewegte sich der Langbärtige, faßte den andern bei der Hand: „Wir wollen jetzt weiter, Ten Keir.“ Sie gingen auf Brüssel zu. Vor der Steinwüste legte der Islandfahrer zum Abschied den Arm um die Schulter des andern: „Hier ist Brüssel, Ten Keir.“ Der hielt seine Hand fest: „Nicht Ten Keir. Tauschan-Dagh hast du gesagt. Laß mich nicht allein. Wir wollen um die Stadt herumgehen.“ Sie umschlangen sich.

Die Diuwa, glanzäugig milde, fuhr auf einem Ochsengespann im Winter durch die schneeflatternden Landschaften, suchte in der Pariser Gegend Hojet Sala. Wollte ihm danken für den Schutz der südlichen Siedlungen, sie litt auch um Venaska, die er bei Lyon verjagt hatte. Die volle Frau mit dem schweren roten losen Haar vermochte aber nicht zu klagen. Hojet Sala ging auf den beschneiten Feldern neben ihr. Vor Kindern stand er, lachte mit ihnen, knackte trockene Zweige, sah träumerisch Krähen nach, wiegte halb scherzhaft die Arme, als wollte er mit ihnen fliegen. In seinem Häuschen sang er oft feierlich morgens wie die britischen Siedler. Er faßte auf dem Feld einmal die Diuwa bei den kalten Händen an. Ob sie ihm vorwerfen wolle, daß er nicht genug auf Schmerz sehe, daß er keine Menschen quäle, sie nicht mehr ins Feuer schicke. „Ich habe den Schmerz nicht vergessen. Wir haben die Giganten im Gedächtnis. Es sind überall Steinzeichen zu ihrer Erinnerung errichtet. Und zu ihrer Feier; sie waren gewaltige Menschen. Wir haben auch das Feuer. Es ist uns nichts entschwunden. Wir müssen dies festhalten. Diuwa, das Land nimmt uns, aber wir sind etwas in dem Lande. Es schlingt uns nicht. Wir haben keine Furcht vor der Luft und dem Boden. Kennst du, Diuwa, Ten Keir? Du kennst ihn. Er ist still geworden. Er weiß, wir haben die Kraft, das wirkliche Wissen, und die Demut. Er ist mein Freund. Er hat unser Zeichen genommen und geschworen, nicht von mir zu gehen. Warum? Er sieht, wir sind reicher und stärker geworden. Wir sind die wirklichen Giganten. Wir sind es, die durch den Uralischen Krieg und Grönland gegangen sind. Und wir, wir sind nicht erlegen, Diuwa. Du kannst an der Garonne und an der Rhone erzählen, was ich sage. Man wird uns bald auf der ganzen Erde sehen.“

Er senkte die Augen, saß auf einem Feldstein, hüllte sich bis an den Hals in sein Lammfell. Er pries Venaska; sie wäre verschwunden und wäre nicht verschwunden. Wenn er durch das Gebüsch an der Seine gehe, wisse er, wo sie verschwunden sei. Es werde alles aufbewahrt. Hojet Sala griff mit der Hand in die eisige helle Luft: ihm schiene, die große Urmacht, die sie verehrten, hätte die Giganten auf Cornwall weggerafft und sie hätte sich Venaskas bedient. Denn es ist keine tote Macht, sondern ein wissendes schwelgerisch tiefes Wesen. Diuwa, die sanfte Frau, drückte sich das lose Haar an der Schläfe fest. Sie sah den Langbärtigen, wie er aufrecht saß, ernst war, sie voll anblickte, lächelte. Sie faßte sich ans Herz: es war etwas von Venaska an ihm.

Dem neu aufgeschlossenen ährenwiegenden weiten Land von der belgischen Meeresküste über die Seine bis zur Loire gab Hojet Sala den Namen Venaska.

Die fleischernen blühenden welkenden Menschenwesen lagen über dem südlichen Faltenland Europas, den Schollen des Westens mit seinen uralten Massiven, den jungen Tiefländern, den ebenmäßigen schwarzen Schichten der russischen Tafel. Gebirgsmassen Höhenzüge Senken bewegte die Erde unter ihnen und um sie. In Strömen zog das weiße Wasser hin, füllte Seenbecken. Braune und grüne Pflanzengeschöpfe drangen aus dem Boden. Büsche und Wälder bauten sich längs der Donau auf, längs des Dnjepr und Don. Urwälder und Moraste von der atlantischen Küste bis zu den südlichen Pusten. Auf ihnen girrten schluchzten starben Feldblumen Gräser Vögel. Über die Flächen krochen schwammen mit nackten schuppigen behaarten Leibern Tiere, gaben nicht Ruhe um sich zu greifen, aufzunehmen, sich zu entleeren. Bis der Boden, das wandlungssüchtige Wasser, die verzehrende Luft sie ganz wieder hatte. Die Scharen der Menschen in Ruhe und Tod, in Werben und Brautkämpfen, unter Vulkanausbrüchen und Ertränkungen. Hielten sich aneinander fest, schwanden tränend hin, Schwall über Schwall, Mutter und Kind Mutter und Kind, Geliebter und Geliebte. Und immer sehnsüchtig die Gase der Luft in die Lungenbläschen hinein, an die kleinen Zellen, die Kerne, das weiche Protoplasma, immer angezogen und weiter gegeben. Und wenn die Herzen stillstanden, die Zellen sich trennten und auflösten, waren sie neue Seelen, zerfallendes Eiweiß Ammoniak Aminosäuren Kohlensäure und Wasser, Wasser das sich in Dampf verwandelte. Leid- und lustbegierig, wanderungssüchtig, Seelenvereine in Schneelandschaften, in dem pendelnden weiten Meer, in den blasenden Stürmen, den Steinvölkern, die der Boden zu Bergen hochtrieb.

Schwarz der Äther über ihnen, mit kleinen Sonnenbällen, funkelnden verschlackenden Sternhaufen. Brust an Brust lag die Schwärze mit den Menschen; Licht glomm aus ihnen.

Ende

Werke von Alfred Döblin

S. Fischer / Verlag / Berlin

Die drei Sprünge des Wang-lun Chinesischer Roman / 12. Auflage

Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine Roman / 4. Auflage

Der schwarze Vorhang Roman von den Worten und Zufällen / 3. Auflage

Wallenstein Roman in zwei Bänden / 8. Auflage

Die Nonnen von Kemnade Schauspiel / 2. Auflage

Linke Poot: Der deutsche Maskenball 4. Auflage

Bei Georg Müller, München:

Die Ermordung einer Butterblume Novellen

Die Lobensteiner reisen nach Böhmen Novellen

Auslieferung Ernst Rowohlt, Berlin:

Lusitania Drei Szenen

Druck vom Bibliographischen Institut in Leipzig

Anmerkungen zur Transkription

Die experimentelle Zeichensetzung des Romans, insbesondere das Weglassen von Kommata und Fragezeichen, wurde beibehalten. Desgleichen wurde die variierende und von der heutigen Norm abweichende Schreibweise geographischer Namen beibehalten.

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere Änderungen, teilweise unter Verwendung späterer Ausgaben, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 30]: ... Sie werden dir dein Gesichtchen, das sein Mütterchen ... ... Sie werden dir dein Gesichtchen, das dein Mütterchen ...

[S. 39]: ... wurde neben den Senat Londons gestellt. Carceris ... ... wurde neben den Senat Mailands gestellt. Carceris ...

[S. 337]: ... Zone der arktischen Länder mit Spitzbergen Norwegen Semlja ... ... Zone der arktischen Länder mit Spitzbergen Nowaja Semlja ...

[S. 346]: ... zog sich lang durch die Atlantik ein unterseeischer Bergrücken, ... ... zog sich lang durch den Atlantik ein unterseeischer Bergrücken, ...

[S. 356]: ... zu Häupten und Füßen überrundeten. Zwei Ringe umsausten ... ... zu Häupten und Füßen überrundeten. Zwei Ringe umsauste ...

[S. 372]: ... es nicht wieder. Es war nicht das Wasser, das sie auf der Heimfahrt ... ... es nicht wieder. Es war nicht das Wasser, das sie auf der Herfahrt ...

[S. 382]: ... hatten die Stadtschaften für die Grönlandexpedition Felsen abtragen, ... ... hatten die Stadtschaften für die Grönlandexpedition Felsen abgetragen, ...

[S. 386]: ... sie stand auf Seite Kylins und De Barros’. Heftige Schmähworte ... ... sie stand auf Seiten Kylins und De Barros’. Heftige Schmähworte ...

[S. 394]: ... Springbrunnen weiß aus den Nasenlöchern auf dem schwarzen ... ... Springbrunnen weiß aus den Nasenlöchern auf den schwarzen ...

[S. 409]: ... habe ich getan? Habe dich gekränkt? Indem ich Jeloud diese ... ... habe ich getan? Habe ich dich gekränkt? Indem ich Jeloud diese ...

[S. 576]: ... Sie kicherte, koste die Bäume: „Ach ihr! Ich muß noch Cornwall. ... ... Sie kicherte, koste die Bäume: „Ach ihr! Ich muß nach Cornwall. ...

[S. 576]: ... Laßt meine Haare frei. Helft mir noch Cornwall; ich muß zu ... ... Laßt meine Haare frei. Helft mir nach Cornwall; ich muß zu ...